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Eintrittpreise:

4 € Ermässigt

6 € Standard

Unser Programm:

a great place to call home
am Mittwoch, den 10.04.24 um 19:30

FSK 6   87 min/  Sci-Fi/Komödie

mit Ben Kingsley

2023

In einer Kleinstadt irgendwo in Pennsylvania verbringt Milton einen unaufgeregten Lebensabend zwischen Gartenarbeit, Gemeindetreffen und Gedächtnistraining. Weil der Witwer immer kauziger wird, werden seine Wortmeldungen bei den Gemeindeversammlungen selten ernst genommen. Seine Kleinstadt benötige zum Beispiel dringend einen passenderen Slogan, meint Milton, denn „A Great Place to Call Home“ ist einfach zu ambivalent. Als eines Nachts ein UFO bei Miltons bruchlandet, will ihm niemand glauben. Den extraterrestrischen Besucher mit einer Vorliebe für Äpfel bringt Milton trotzdem bei sich unter. Bald entdecken Miltons leicht schrullige Nachbarinnen Sandy und Joyce den ungewöhnlichen Mitbewohner mit den verständnisvollen Augen und schließen ihn direkt ins Herz. Aus Komplizenschaft wird Gemeinschaft – und aus Nachbarn werden Freunde. Bis die Regierung doch noch aktiv wird und nach dem Alien zu suchen beginnt.

the quiet girl
am Mittwoch, den 24.04.24 um 19:30  Länge: 96 Min., FSK: 12

OSCAR-Nominierung 2023!

Drama aus Irland

Am Ende des Frühjahrs 1981 wird die 9-jährige Cáit zu entfernten Verwandten aufs Land gebracht. Das schweigsame Mädchen soll hier den Sommer verbringen, ohne ihrem Elternhaus zur Last zu fallen. Nur mit den Kleidern, die sie auf dem Leib trägt, zieht sie in das gepflegte Landhaus ein, zu dem eine Allee mit üppig-grünen Bäumen führt. Wann und ob sie wieder nach Hause zurückkehren wird, weiß sie nicht. Die Kinsellas sind hart arbeitende Farmer, die es zu bescheidendem Wohlstand gebracht haben. Eibhlín kümmert sich behutsam und liebevoll um Cáit, gibt ihr Geborgenheit und Nähe. Zu Seán, dem Mann im Haus, ist das Verhältnis distanziert, bis auch er sich von dem Mädchen bei der Arbeit mit den Tieren helfen lässt und sich dem ruhigen Kind langsam öffnet. In der Obhut der Kinsellas blüht Cáit langsam auf und entdeckt ein ganz neues Leben. Doch auch in diesem Haus, wo es so etwas wie Liebe für sie geben könnte, herrscht eine Stille, die sich vom leisen, aber dauernden Schmerz seiner Bewohner ernährt. Inmitten dieser kargen, schönen irischen Landschaft liegt ein Geheimnis verborgen, auf dessen Spuren sich Cáit mit neu gewonnenem Mut und Vertrauen begibt.

THE QUIET GIRL ist eine stille Sensation im Kinojahr. Der erste irisch-sprachige Film, der für einen Oscar nominiert wurde, ist eine sanfte und zutiefst hoffnungsvolle Erzählung über Menschen, die versuchen, Schmerz und Einsamkeit hinter sich zu lassen. In großen Kinobildern, die von leuchtenden Farben gesättigt sind, erzählt THE QUIET GIRL davon, wie Liebe und Geborgenheit einen gemeinsamen Raum der Sprachlosigkeit entstehen lassen. Ein starker und intensiver Film der Bilder über eine Menschlichkeit, die sich jenseits von Worten entfaltet.

am Samstag, den 4. Mai

um 19:30 Kinofilm mit anschliessendem Gespräch mit dem Regisseur und danach PartyEintritt 5 €

"Beim nächsten Kuss knall‘ ich ihn nieder"
1996 ‧ Drama 1 h 22 min

 Von Lychen ging es für ihn raus in die Welt! Hans Christoph Blumenberg wurde 1947 in der Berliner Straße 18 geboren, später machte er sich als Regisseur und Filmkritiker international einen Namen. Jetzt ist er mit seinem preisgekrönten Film „Beim nächsten Kuss knall‘ ich ihn nieder“ (1996) zu Gast im Alten Kino Lychen! Blumenberg bringt nicht nur diesen Film, sondern auch Erinnerungen an seine Geburtsstadt und seine Filmkarriere mit. Zur Person: Hans Christoph Blumenberg begann seine Kritiker-Karriere 1966 beim „Kölner Stadt-Anzeiger“, 1976 wechselte er zur „Zeit“ und stieg dort auf zu einem der einflussreichsten Filmkritiker der Bundesrepublik. 1984 drehte er seinen ersten eigenen Spielfilm „Tausend Augen“, auch „Tatort“-Produktionen folgten. Für seinen Spielfilm „Beim nächsten Kuss knall‘ ich ihn nieder“ erhielt er den Deutschen Filmpreis für das beste Drehbuch. Blumenberg lebt in Hamburg. Zum Film: Der Film beruht auf wahren Begebenheiten und zeigt in einer Art Revue das Leben des bedeutenden Komödienspezialisten Reinhold Schünzel (1888-1954). Dieser drehte bis 1937 einen Filmerfolg nach dem anderen – ehe er über Nacht Nazi-Deutschland fluchtartig verließ, um in Hollywood seine Karriere fortzusetzen. Allerdings mit deutlich weniger Erfolg. In 33 Spielszenen wird das Künstlerleben Reinhold Schünzels aufgeblättert, das den Betrachter nach Berlin, Karlsbad, Hollywood, Pacific Palisades, New York und schließlich München führt.

Mittwoch, 15.05.24 um 19:30

Sonne und Beton
 

FSK 12

2023 ‧ Krimi/Action ‧ 1 h 59 min

Im Sommer 2003 klettern die Thermometer in Deutschland auf Rekordhöhen – auch im Berliner Ortsteil Gropiusstadt. Dort, am Rande der Großstadt und Gesellschaft, leben Lukas (Levy Rico Arcos), Gino (Rafael Luis Klein-Hessling) und Julius (Vincent Wiemer). Wie mit den Temperaturen geht es bei ihnen zur Abwechslung mal heiß her. Denn normalerweise haben die Freunde kein Geld für nichts. Außer ausnahmsweise mal für Gras. Beim Graskauf im Park geraten die drei jedoch zwischen die Fronten der Dealer. Einer verprügelt Lukas und verlangt 500 Euro Schutzgeld. Die hat Lukas natürlich nicht. Woher auch? Also heckt er zusammen mit seinem Klassenkameraden Sanchez (Aaron Maldonado-Morales) einen Plan aus: die neuen Schulcomputer klauen und zu Geld machen. Ohne Einbruch ins Lager wird das jedoch nichts. In den Köpfen der Jugendlichen klingt das trotzdem nach einem wasserdichten Plan. Doch die Wahrheit sieht anders aus.

Mittwoch, 22.05.24 um 19:30

Eine Frage der Würde

FSK 12 

Bulgarien

2023 ‧ Drama/Narrative ‧ 1 h 54 min

Als die pensionierte Lehrerin Blaga (70) nach dem Tod ihres Mannes allein zurückbleibt, ist ihr größter und letzter Wunsch ein schönes Grab für sich und ihren Mann. Doch einen Tag bevor sie das Grab bezahlen will, bekommt sie plötzlich einen Anruf von vermeintlichen Polizisten, die sie dringend um Hilfe bitten. Sie soll ihre Wertsachen vom Balkon werfen, um eine verbrecherische Bande auf frischer Tat überführen zu können. Überrumpelt und verängstigt kommt Blaga der Aufforderung nach. Erst danach wird ihr klar, dass sie Opfer von Betrügern geworden ist. Blaga ist schockiert und beschämt. Wie soll sie nun bloß das Grab bezahlen? Verzweifelt versucht sie Geld aufzutreiben, aber niemand will eine Rentnerin anstellen und die Banken gewähren ihr keinen Kredit. Ihre kleine Rente und die Einkünfte aus dem privaten Bulgarisch-Unterricht, den sie der jungen Armenierin Tanja gibt, reichen nicht aus. Als der Druck vom Bestatter wächst und Blagas Sohn seinen Teil des Erbes einfordert, trifft sie eine drastische Entscheidung.

EINE FRAGE DER WÜRDE ist ein fesselnder Thriller und aufwühlendes Sozialdrama. Der neue Film des renommierten bulgarischen Regisseurs Stephan Komandarev (THE JUDGEMENT, ROUNDS) thematisiert universelle Fragen um Schuld und Gerechtigkeit. Einer der meist ausgezeichnetsten Filme des Jahres mit über 17 internationalen Filmpreisen, u.a. 3facher Gewinner des Internationalen Filmfestivals  Karlovy Vary. Eli Skorcheva feiert als Blaga ihr Leinwand-Comeback und wurde für ihre packende Darbietung von zahlreichen Festivals als beste Schauspielerin ausgezeichnet.

EINE FRAGE DER WÜRDE ist Bulgariens offizielle Einreichung für die Oscars 2024.

Freitag, 24.05.24 um 20 Uhr
Film, Konzert und Gespräch
Eintritt 7 bis 15 €

„Alive Inside: A Story of Music and Memory“

“Die Musik meines Lebens – Alive Inside“ ist ein zutiefst berührender Dokumentarfilm über die heilende Kraft der Musik. Filmemacher Rossato-Bennett begleitet über mehrere Jahre die Arbeit von Dan Cohen, Gründer des Programms „Music & Memory“, das mit Hilfe von personalisierter Musik Menschen mit Alzheimer für kurze Momente aus ihrer Isolation holt.Der Film ist aus dem Jahr 2014 und hat in dem Jahr den Publikumspreis beim Sundance Film Festival gewonnen.

Die Schlagzeugerin Elke Horner wohnt in Berlin und Himmelpfort. Sie wird die Filmvorführung mit ihrer Musik auf dem Glockenspiel einrahmen. In ihren Komposition kreiert sie Illusionen über Geschwindigkeit und spielt mit unterschiedlichen Wahrnehmungsmustern von Zeit und Rhythmus.

Wilder Knight (NYC) hat beratend im Produktionsteam des Films mitgewirkt. Nach dem Film gibt es Gelegenheit für eine Gesprächsrunde mit ihm über die Entstehung und Herstellung des Films.

Mittwoch, 29.05.24 um 19:30

Anselm – Das Rauschen der Zeit

FSK 6

2023 ‧ Dokumentarfilm ‧ 1 h 33 min

In Anselm zeichnet Wim Wenders das Porträt eines der innovativsten und bedeutendsten bildenden Künstler unserer Zeit: Anselm Kiefer. Gedreht in 3D und in einer Auflösung von 6K erlaubt der Film seinem Publikum eine filmische Reise durch das Werk eines Künstlers, dessen Kunst die menschliche Existenz und die zyklische Natur der Geschichte erforscht, inspiriert von Literatur und Poesie, Geschichte, Philosophie, Wissenschaft, Mythologie und Religion.

 

Mehr als zwei Jahre lang folgte Wenders den Spuren Kiefers und verknüpft in seinem Film die Lebensstationen und Schaffensorte einer mehr als fünf Jahrzehnte umspannenden Karriere zwischen Kiefers Heimatland Deutschland und Frankreich, seiner heutigen kreativen Heimat.

»Wim Wenders überwältigt Cannes. Ein Triumph.«–Die Welt

»Ein prächtiges Porträt in 3D – einzigartig fesselnd und bewegend.«–Variety

»Ein poetischer Blick von Wim Wenders auf die Werke und Gedanken des bildenden Künstlers Anselm Kiefer.«– Filmdienst

»Der Film zeigt uns Anselm Kiefers Werk in seiner ganzen Gigantik.« – The Guardian

»So hat man Kunst noch nie gesehen. …ein erfrischend begeistertes, rauschhaftes Seherlebnis.« – Die Welt

»Diese Kunst gehört ins Kino« –  SFR – Schweizer Rundfunk Fernsehen

»Ein Gipfeltreffen und alles andere als eine konventionelle Kunst-Doku: ANSELM ist ein in gewaltigen 3D-Bildwelten angelegtes Kino-Experiment.« – Profil

»Ein großartiges Kunstwerk« – Ö1

Filmreihe- Zeitschnitt am Dienstag, den 4.06.24um 18 Uhr

Dokumentarfilm  DDR 1988:
Flüstern und Schreien

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