Solltet Ihr Ideen für Veranstaltungen aller Art haben meldet Euch unter info@alteskinolychen.de

Musiker, Kleinkünstler, Schauspieler, Autoren, Filmemacher, Projektemacher, Zauberer.

Das Alte Kino Lychen ist offen für Eure Ideen und freut sich auf Menschen die Lust haben ihre bunten Interessen mit anderen zu teilen.

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Demnächst im Alten Kino

infamis 
am 17.12.2022
um 20 Uhr
Eintritt 10 bis 16 €

„… Die Geschichte der Band Infamis ist lang, die Gegenwart dünn. Ihre Auftritte sind selten, ihr letztes Album ist von 2013, seitdem ein paar Singles, Vinyl only. Das hat Stil. Geadelt wurden sie von Wim Wenders,der ihr Album „Im Westen der Himmel“ auf sein Plattenlabel nahm und die filmische Dimension ihrer Musik 􏰥noch offenbarer wurde. Diese urbanen Cowboys ziehen in Italo-Western-Manier ihre Pfade durchs Brandenburgische, durch Moore und von Weiden begrenzte Auen, entfalten geheimnisvolle Tiefe, wo andere nur Flächen sehen. Wir treffen auf Überlebende einer ostdeutsch geprägten Empörungspoesie, die mit Wucht und Unerbittlichkeit mahnt, wo andere schon aufgegeben haben. Das mag etwas aus der Zeit gefallen erscheinen, erinnert aber an den universellen Charakter des Rocks, dessen starke Stimmen nie vergessen werden. „ Christine Heise/Radio Eins

 

"Last night I felt like in the famous club scene of Wim Wenders' 1987 movie 'Wings of Desire' (Der Himmel über Berlin). But it was not Nick Cave on stage but Infamis and Wim was in the audience, dancing. This was way stronger, this was Sisyphos making music. An old but never discovered band, knowing they have to die and will be forgotten play for free. They are not giving in, fighting another last fight with a stone in their fists. … Don’t miss the next concert…“ Boris Eldagsen

HEILIGE NACHT 2022
Nachdem im vergangenen Jahr sein erstes Winter-Wehnachts-Album veröffentlicht wurde, geht Songpoet Tino Eisbrenner 2022 zum vierten Mal auf Tournee mit seinem Konzert „Heilige Nacht“. Und es ist tatsächlich das, was der Name vermuten lässt – ein Weihnachtskonzert. Kunst- und Volksweisen zur Winterzeit aus deutschen Jahrhunderten. Vom Sänger aufgespürt und gesungen. Nicht, um ihnen Modernität einzuflößen. Eher um sie auf ihre Zeitlosigkeit zu prüfen und damit dem Zuhörer zeitlose Räume zu öffnen. Natürlich ordnet Eisbrenner (voc/git/perc) dieser Idee auch Eisbrenner-Songs und ein Quantum Internationales zu. Unterstützt von einem musikalischen Trio, das seiner Intention spielend folgt. Nach dem kürzlich tragischen Unfalltod von Eisbrenners langjährigem musikalischen Mitstreiter am Bajan, Heiner Frauendorf, änderte sich die Tourbesetzung grundsätzlich auf Oliver Siegmann (bass); Maike Virk (violine); Alejandro Soto Lacoste – piano. ,git, voc) Ein Konzertabend voll heimatlichem Klang aber ganz ohne Heimattümelei – Humorvoll. Beschaulich. Manchmal gar temperamentvoll bis rebellisch. Immer vom Herzen getragen bei klarem Verstand.
Der Songpoet und musikalische Weltumsegler Tino Eisbrenner hat seinem Publikum schon viele Facetten seiner Ausdrucksstärke offenbart, immer auf der Reise zu fremden Stränden, zu neuen Ufern. Er begann seine Laufbahn mit der Rock/Pop-Band „Jessica“, zählt durch sein Projekt „Der wilde Garten“ zu den Pionieren deutschsprachiger Weltmusik, feiert mediale Erfolge mit seiner Band „Hausboot“ und setzt sich mit seinen Konzerten, Alben und Texten vehement für ein friedliches Miteinander der Völker ein. Ein beliebtes künstlerisches Mittel dabei ist ihm in den letzten Jahren auch das Nachdichten von Liedern geworden, denen der Poet eine Relevanz auch für deutsches Denken und Fühlen beimisst, ob sie nun englischen, spanischen, russischen oder französischen Ursprungs sein mögen…


Eisbrenner - nomen est omen – bringt sein Publikum nach Hause. An den Ort der Liebe, in die Zeit der (Be)sinnlichkeit, des Denkens und der Träume.

2019, Sächsische Zeitung
 

die Reise

am Samstag, den 14.01.2023 um 20:00

Eintritt: 6 -15 €

Die Reisa aka Christian Kuzio (Gitarre/Gesang) und Ronny Bruch (Drums/Keys) zelebrieren ihren ganz eigenen Ansatz der Live-Improvisation. Einhundert Prozent musikalische Freiheit, keine Grenzen in Stil und Timbre aber durchaus dramaturgische Strukturen, die überraschend oft an einstudierte Songs erinnern. Die Bandbreite dieser aussergewöhnlichen Band reicht von experimenteller Ambient-Musik, über tiefen Groove bis hin zu virtuosen Intermezzi. Immer auf der Suche nach der einen Schwingung und stehts mit ganzem Herzen bei der Sache.

Die Reise spielen freie Musik - erfinden Songs, Sounds, Strukturen live on Stage. Christian Kuzio (Gitarre/Gesang) und Ronny Bruch (Drums/Keys) üben ihre sehr eigene Art der Momentwahrnehmung seit mehr als 15 Jahren und entwickeln dabei stetig neue Facetten. Ihre Reise hat sie in monatlich stattfindenden Konzerten durch verschiedene Rostocker Clubs geführt. Stetig begleitet von einer fein eingeschworenen Fangemeinde. Sie waren mehrfach zu Gast auf der Fusion, der Zappanale, gastierten auf dem Jazzfestival Copenhagen, dem Jazzfrühling Neubrandenburg, tourten durch Deutschland und die Niederlande.
Charakteristisch an diesem Duo ist jedoch die scheinbar subtile und perfektionierte Kommunikation, das immer wieder neue Erforschen der musikalischen Verzahnung und des kreativen Momentes live vor einem fasziniertem Publikum.


Ronny Bruch (Drums, Piano u.a.) diplomierte 2011 an der HMT Rostock im Studiengang Schlagzeug- Pop-Worldmusic/Klassik bei Dietrich Wörlin und Edith Salmen. Er ist Pädagoge mit Themenschwerpunkt Weltmusik, arbeitet als DJ mit einem eigenständigen Portfolio u.a. als Stammgast auf der Fusion, ist Sozialarbeiter, betreibt ein eigenes Tonstudio, spielt Theatermusik, erlernt stetig neue Instrumente, singt und spielt Schlagzeug in verschiedenen unkonventionellen Formationen und Projekten.


Christian Kuzio (Gitarre, Gesang) studierte Gitarre an der HMT Rostock und Komposition an der LTU Pitea in Schweden. Seine Musik ist von Improvisitation geprägt, so pflegt er seit Jahren Kollaborationen mit dem Tablameister Swapan Bhattacharya in Kalkutta und dem franko-kanadischen Improvisateur Frédéric Lebrasseur. Als musikalischer Leiter und Komponist zeichnet er für mehr als 50 Theaterproduktionen, sowie verschiedene Kurzfilme verantwortlich. Mit seinem Livehörspiel Eine Elektrodysse tourte er für das Goethe-Institut und spielte weiterhin auf dem Jazzfestival Kopenhagen, dem Hörspielfestival „Prix Marulic“ in Kroatien, dem Multimediafestival „Mois Multi“ in Quebec und eröffnete 2018 als Gast bei „Machine de Cirque“ Stockholms Kulturfestival.