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Solltet Ihr Ideen für Veranstaltungen aller Art haben meldet Euch unter info@alteskinolychen.de

Musiker, Kleinkünstler, Schauspieler, Autoren, Filmemacher, Projektemacher, Zauberer.

Das Alte Kino Lychen ist offen für Eure Ideen und freut sich auf Menschen die Lust haben ihre bunten Interessen mit anderen zu teilen.

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Demnächst im Alten Kino

Freitag, 23.02 ab 19 Uhr

Alternative- Rock
( Doppelkonzert)

am Samstag, den 24. Februar ab 20 Uhr
Eintritt: 7 bis 15 €

Asteroid Kane 
&
my Aging Youth

Asteroid Kane ist eine sternklare Nachtfahrt über den Highway des handgemachten Indierocks, irgendwo zwischen dem klassischen Alternative der 1990er, atmosphärischer Americana, noisigem Folk und energiegeladenem Postpunk. Ein hals-brecherischer Trip mit so unterschiedlichen Einflüssen wie Hüsker Dü, Pixies, The Notwist, Radiohead, Placebo und den Lemonheads bis hin zu Wilco, Giant Sand und Lee Hazlewood.
2018 gegründet, veröffentlichte die Band 2020 ihr Debüt „An Asteroid Called Kane“ (EP, Recordjet). Im Jahr 2022 veröffentlichten Asteroid Kane ihre von der Kritik gelobte zweite EP „Marigold“ (Recordjet), produziert von Michael Haves (Super 700) und gemastert von niemand Geringerem als dem legendären Andi „Dog“ Jung (Beatsteaks, Seeed, KIZ, Bela B., Fehlfarben, Acht Eimer Hühnerherzen u.a.).
LINE-UP
Alexander Weber (lead voc, git)
Hauke Herffs (git, voc)
Andy Fredger (b)
Hannes König (dr, voc)

"My Aging Youth

 

Wir sind eine Melange aus Melancholie, wildem Wahnsinn, Einfachheit und Moral. Unsere Wurzeln liegen in einem kleinen Dorf in Norddeutschland namens Neverin. Die musikalische Vielfalt der Band ist so vielfältig wie die Persönlichkeiten. Wir würden unsere Musik als Alternative Rock beschreiben, mit Einflüssen von Tocotronic, The White Stripes und Royal Blood. Unser Gründungsjahr ist 2018.

Zeitreisen Extrem
Von Ost nach Ost

Vortragsreihe
am 09.03.2024 um 14:30

ausgebucht!!!!

ausgebucht!!!!

Rotatonics:
Am Samstag, den 23.03.2024
um 20 Uhr
Eintritt: 7 bis 15 €

Rotatonics entstanden 2019 aus der gemeinsamen Leidenschaft für den italienischen Komponisten Nino Rota. In intensiver Probenarbeit entwickelten die beiden Berliner Musiker ihr Live-Programm - eine Mischung aus Tango, Filmmusik und Klassik, verbunden durch frei improvisierte Zwischenspiele.

 

Rotatonics begeistern ihr Publikum nicht nur durch ihre Virtuosität und eingängige Melodien, sondern auch durch die ungewöhnliche Instrumentierung und Art des Miteinander-Musizierens:

 

„Rotatonics sind für mich eine Entdeckung - eine wunderbare Kombination davon, wie ich Musik auf hohem Niveau hören und sehen kann. Marie Elsa Drelon, virtuose Pianistin und der Multiinstrumentalist Carsten Wegener mit Gitarre, Lapsteel, Singender Säge feiern auf der Bühne die gemeinsame Liebe zur Musik von Nino Rota und zum Tango.

Es ist mir eine große Freude, der Musik zu folgen, zu hören, wie die Führung wechselt, wie tiefe Gefühle sich breit machen, eingerahmt werden von Geräuschen und Dialogen großer Fellini-Filme.

Und bitte: Öffnen Sie Ihre Augen und Ihr Herz. Die beiden musizieren mit Blicken, Gesten und einer Spannung im Körper, die Lust, Leidenschaft und Humor als permanente Gaben einem dankbaren Publikum offerieren.

Bravo!“
Karin Kirschner, Berlin

 

Das Album

Im September 2023 erschien das erste Album der Rotatonics „The Lost Key Album“, ein musikalisches Roadmovie mit Spoken Word-Passagen, Sound Design und Film-Athmosphären, begleitet von der Musik Nino Rotas, inspiriert durch die Filme von Federico Fellini - Eine Odyssee durch innere und äußere Welten, eine verschlungene Reise zurück zu dem Punkt, wo alles begann.

Im Frühjahr 2024 ist ein weiteres Album mit Tangos, Milongas und Chansons.

 

 

ROTATONICS entstanden aus der gemeinsamen Leidenschaft für die Musik des italienischen Komponisten Nino Rota.

ROTATONICS – das sind wir: Die Berliner Musiker Marie-Elsa Drelon und Carsten Wegener.

Wir spielen neben Filmmusik auch Tango und Klassische Stücke.

ROTATONICS lieben ungewöhnliche Instrumente und Kombinationen:

Piano und Lapsteel, E-Gitarre, Orgel und Singende Säge.

 

Rotatonics sind:

 

Marie-Elsa Drelon:

- Piano, Orgel

- Trio Mattar, Quintet Yira Yira, Septissimo, Trio Tritangulo, Das MitSing DIng

 

Carsten Wegener:

- E- und Lapsteel-Gitarre, singende Säge, Mundharmonika, Soundscollagen

- 17 Hippies, Shmaltz, Tants in Gartn Eydn, the Beatitudes, Lüül Band

 

Am Samstag, den 6.04.24
um 20 Uhr
zwei irische Künstler
Eintritt: 7 bis 15 €

Robert John Hope
& Kilkelly

Robert John Hope ist ein in Berlin ansässiger irischer Singer-Songwriter, dessen Musik im Americana und alternativen Folk/Rock verwurzelt ist. In Irland wird er hauptsächlich als der Mann mit der markanten Stimme und den poetischen Texten bekannt sein, der die Band Senakah leitete, mit der er in der Vergangenheit ausgiebig durch Irland, das Vereinigte Königreich und die USA tourte. Nun ist er zurück und hat sein Debüt-Soloalbum "Plasticine Heart" veröffentlicht.

In seiner bisherigen musikalischen Karriere kann er auf eine Vielzahl internationaler Pressekommentare zurückblicken. Die britische Mail On Sunday beschrieb ihn als jemanden mit einer stimmlichen Bandbreite, die von "Matt Bellamy-artigen Dramatik" bis zu Eddie Vedder und Thom Yorke reicht. Das Rolling Stone Magazin in Deutschland beschrieb seine Musik als "Americana mit echter Größe und viel Sensibilität."

Während ausgedehnter Tourneen durch die USA absolvierte er über 300 Konzerte in 40 Bundesstaaten, trat mit Künstlern wie Arrested Development und dem verstorbenen Bernie Worrell auf und spielte auch im legendären Whisky a Go Go in Hollywood sowie beim South By Southwest Festival in Austin, Texas.

Im April 2021 veröffentlichte er sein Debüt-Soloalbum "Plasticine Heart", das auf einem Schiff im Treptower Park in Berlin aufgenommen wurde. Diese Sammlung von Liedern, die reflektierende, aber hoffnungsvolle Themen behandeln, markiert eine Rückkehr zur Form für Robert und ist der Auftakt zu einer neuen Phase des musikalischen Wachstums für ihn.

Kilkelly

Texte, voller Sehnsucht, Bedenken und bedauerlicher Gestrandeter - fest verankert in der Tradition des irischen Volkslieds.

Kilkelly ist ein Teil der blühenden "Dark Folk"-Szene in Berlin.

Er veröffentlichte im April 2017 sein selbstbetiteltes Debüt-EP, gefolgt von einer Irlandtour im selben Jahr und einer Europatournee im Jahr 2018.

Kilkellys Debütalbum "The Prick & The Petal" wurde im September 2019 als Kunstbuch in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Stephanie Hannon veröffentlicht, undin der Gustav-Adolf-Kathedrale in Berlin aufgeführt.

Konzert mit MA.LU.CH.
am Samstag, den 13. 04.24
um 20 Uhr

Eintritt: 7 bis 15 €

Ma.Lu.Ch. Klingt wie ein polnischer Kleinwagen, ist in diesem Fall die Abkürzung für Mario Patron (Gesang/Gitarre), Ludger Rother (Bass, Saxophon) und Christian Hartung (Piano). Der intensive Gesang des Liedermachers eingebettet in Klänge der akustischen Gitarre harmoniert mit dem melodisch, aber auch rhythmisch in Synkopen gespielten Piano und einem ganz eigenen Bassspiel eines Multiinstrumentalisten. Dann und wann wird der Bass mit dem gänsehauterzeugenden Sopransaxophon getauscht. In den Liedern sprechen die drei mit jeweils eigenständiger Stimme. Gesang, Melodien und teilweise nur fragmentarische Texte, Lautmalereien fügen sich in eine geheimnisvoll-poetische, entspannende aber auch verletzliche Atmosphäre, die Gefühlen freien Raum gibt. Ma.Lu.Ch. schafft nach der Erfahrung der ersten Konzerte die Konzentration beim Zuhörer zu halten, ihn zu verzaubern, die Seele zum lauschen zu bringen.



Doppelkonzert mit
Lilly Bandt und Andreas Albrecht
am Samstag, den 20.04.24
um 20 Uhr

Eintritt: 7 bis 15 €

North Sea Gas

Folk- Trio
am Samstag, den 27.04 um 19:30
Eintritt: 7 bis 15 €

North Sea Gas aus Edinburgh gastiert erstmals Ende April in Lychenl

Für Dave Gilfillan, Bandleader des Trios North Sea Gas, ist „Caledonia“ wohl das beliebteste schottische Volkslied. Bei Konzerten wird es oft gewünscht, vielleicht ja auch am 27. April, 19.30 Uhr, im Alten Kino in Lychen. Aber ebenso erklingen immer wieder das Liebeslied „Fear A´Batha“ oder der Song „Johnny Cope“, über den britischen Oberbefehlshaber, der 1745 vor den aufständischen Jakobiten geflohen war. „Unser Ziel war es immer, großartige Unterhaltung basierend auf der schottischen Volkstradition zu bieten“, sagt Gilfillan. Die Musiker reisten mehrfach um die Welt und gaben 2022 ihre 37. Konzerttournee in den USA und Kanada. Ein Schlussstrich, denn nun konzentrieren sie ihre Auftritte hauptsächlich auf Großbritannien und Deutschland. Dave Gilfillan, 1980 Gründer der Band, spielt Gitarre, Banjo und Bodrhan. Grant Simpson (Fiddle und Gitarre) sowie Ronnie MacDonald (Gitarre, Bouzouki) vervollständigen das Trio.

North Sea Gas hat im Laufe der Jahre personell gewechselt, die aktuelle Besetzung besteht aber seit 2006. Und das Trio hat noch große Pläne. Es hofft, dieses Jahr die 23. Platte aufzunehmen. Es wäre das vierte Live-Album seit der Gründung des Ensembles. Wenn alles nach Plan läuft, wollen die Musiker es während der Sommertournee vorstellen. Man darf gespannt sein, was auf der CD zu hören ist. Denn der Ausgangspunkt ist vielversprechend: eine Prise Robert Burns, weitere traditionelle und historische Lieder aus der Jakobiterzeit sowie einige modernere Werke sowie eine Portion Humor. Und jeder Titel ist spannend. Es ist ein Ansatz, der North Sea Gas so viele Anhänger beschert, die über die übliche Folkmusik-Community hinausgeht, wie das Magazin „Living Tradition“ schreibt.

Das Konzert im Alten Kino in Lychen beginnt am 27. April, 19.30 Uhr. Reservierungen sind telefonisch unter 039888/46 09 38 oder per Mail an info@alteskinolychen.de.

Foto: Stephen Parry Donald

infamis
am Mittwoch, den 8.05.24 um 20 Uhr

Eintritt: 7 bis 15 €

„… Die Geschichte der Band Infamis ist lang, die Gegenwart dünn. Ihre Auftritte sind selten, ihr letztes Album ist von 2013, seitdem ein paar Singles, Vinyl only. Das hat Stil. Geadelt wurden sie von Wim Wenders,der ihr Album „Im Westen der Himmel“ auf sein Plattenlabel nahm und die filmische Dimension ihrer Musik 􏰥noch offenbarer wurde. Diese urbanen Cowboys ziehen in Italo-Western-Manier ihre Pfade durchs Brandenburgische, durch Moore und von Weiden begrenzte Auen, entfalten geheimnisvolle Tiefe, wo andere nur Flächen sehen. Wir treffen auf Überlebende einer ostdeutsch geprägten Empörungspoesie, die mit Wucht und Unerbittlichkeit mahnt, wo andere schon aufgegeben haben. Das mag etwas aus der Zeit gefallen erscheinen, erinnert aber an den universellen Charakter des Rocks, dessen starke Stimmen nie vergessen werden. „ Christine Heise, RadioEins/Tip Berlin

 

„ … geradezu sträflich, diese Band nicht zu kennen. Und eigentlich eine dankbare Aufgabe, möglichst viele Menschen davon zu überzeugen, daß sie da (so wie ich,) Nachholbedarf hatten. Warum ich diese Musik so gut finde?  Es wird Ihnen nach dem ersten Hören ähnlich gehen wie mir, nur Ihre Begründung mag jeweils anders klingen als „wie wenn Tom Waits aus Rilke-Gedichten deutsch gelernt  und die daraus entstandenen Songs dann zu dem Soundtrack für einen Italo-Western verarbeitet hätte.“ Wim Wenders  https://www.morgenpost.de/kultur/berlin-kultur/article116867559/Wie-Wim-Wenders-in-Amerika-zum-Fan-einer-Berliner-Band-wurde.html


Last night I felt like in the famous club scene of Wim Wenders' 1987 movie 'Wings of Desire' (Der Himmel über Berlin). But it was not Nick Cave on stage but Infamis and Wim was in the audience, dancing. This was way stronger, this was Sisyphos making music. An old but never discovered band, knowing they have to die and will be forgotten play for free. They are not giving in, fighting another last fight with a stone in their fists. Beautiful lyrics. If you speak German, check out the three songs I will post in the comments. If not check out their cover version of 'Ghost Riders in the Sky'. Don't miss the next concert. Boris Eldagsen

Konzert mit
Manfred Maurenbrecher

am Samstag, den 18.05.2024

um 20 Uhr

Eintritt: 7 bis 15 €

 

Pressekommentare aus den ersten Tagen nach Erscheinen:

„ (…) ein großes gesellschaftliches Porträt, das auf eine gewisse Art sprachlos macht“ (Matthias Schulze, frizz Halle/Leipzig)

“Wo bei Wecker und all den anderen schwer erträglichen Betroffenheitspropheten sofort der Fluchtreflex einsetzt, fühlt man sich bei dem knorrigen Großstadt-Poeten mit der dicken Brille gut aufgehoben. Herzhafte alte Liedermacherschule, aber leider immer noch gut.” (Stefan Gnad, Nürnberger Zeitung)

„Er stellt nicht lapidar fest, dass jedem Fehler eine Chance innewohnt. Nein, er, der Forscher, dem ganz in Bruderschaft zu Randy Newman und Tom Waits nichts fremd zu sein scheint, kolportiert frohgemut, dass der Mensch immer noch laut- und feintönend malen kann, wenn es besonders eng wird: mit kindlich anmutenden Reimen (“Neues Rom” ), Liebe zur Liebe (“Rundumschlag” ), sich selbst zu Fall bringendem Weltwunder (“Musik” ) und anarchischer Empathie für Schwarzfahrer (“Zug” ). (Michael Loesl, Aachener Zeitung)

„Manfred Maurenbrecher macht immer noch monumentale Songschreiber-Kunst. Junge Fans von Danger Dan dürfen bei der Suche nach wichtigen Vorläufern ihres Idols gern hier anfangen.“ (Werner Herpell in S&B)

„Menschen machen Fehler – genau das sollte man sich einmal mehr zu Herzen nehmen. MANDRED MAURENBRECHER trifft mit diesem Titel, wie ich finde, den Nerv der Zeit.“ (Antje Nebel in Deutsche Mugge)

Leipzig, 3.5.23, Konzertbericht
Gestern Abend im Neuen Schauspiel Leipzig, Manfred Maurenbrecher stellt am
Flügel ein vitalisierendes Konzert in die Welt. Ohne Schnick und ohne Schnack, ohne
Laser- und Feuershow, Musik pur. Menschen machen Fehler, so heißt auch das neue
Album. Das Publikum reicht von stilvoll gekleideten Weggefährten bis zu Rucksack-
Studenten. Vor der wunderschönen Steinwand zuckt die Schulter, der Körper und der
Flügel verschmelzen, kräftiges Kopfnicken und wildes Haareschütteln sind die
Ausrufezeichen hinter den schlauen, absurden, traurigen, melancholischen,
erfahrungsgesättigten, weltumspannenden und schabernackenden Geschichten. Ein
kleines, aber feines theatrales Ereignis. Scharfsinn, Wucht und zwischenmenschliche
Milde, Utopieentwürfe und ein Blick in die Brutalität der Welt. Menschen machen
Fehler. Zweieinhalb Stunden kann man in den dynamisch-zärtlichen Tönen und in
den Verästelungen eines großen Gesellschaftsporträts versinken. Tanzen ohne zu
tanzen. Lebensbejahende Blickwinkel, listige Erzählungen, harte Abrechnungen,
wohltuende Rollenspiele, die Poesie bleibt präzise. Ein Maurenbrecher-Konzert
verlässt man angefüllt mit Leben, man wird nicht stumm geschalten und bombastisch
überwältigt. Es ist, als wäre man mit einem hellsichtigen Reiseführer einmal um die
Welt gelaufen. Da ein noch nie gesehenes Detail, dort ein neues Lebensgefühl. Der
Charakterkopf dankt dem Publikum am Ende mit Verbeugungen, Peace-Zeichen
recken sich von der Bühne aus in die Nacht. Noch am nächsten Morgen spürt man die
übertragende Kraft. Ein "Danke" und Peace-Zeichen gehen zurück!

»Machten wir einmal keine Fehler mehr, wär das besser... kämen wir sonst wohin?« fragt
Manfred Maurenbrecher in den Linernotes zu seinem neuen, mittlerweile 23. Album
„Menschen machen Fehler“. Der Berliner Liedermacher sucht das Inspirierende, schaut
neugierig in die Zukunft und zelebriert mit einer gewissen Leichtigkeit, mit Schwung und
gelegentlich auch mit Albernheit einen in sich geschlossenen Liederzyklus. Ein Blick in die
Welt, der neben den schweren Themen der Stunde wie Krieg oder Unterdrückung auch ein
Auge auf die Sehnsucht nach einer neuen Work-Life-Balance hat.
Ziemlich genau drei Jahre liegt die Veröffentlichung des Vorgängeralbums „Inneres Ausland“
zurück, das in den Anfangstagen der Corona-Krise das Licht der Musikwelt erblickte. Drei
Jahre, in denen dieses Virus die Welt in der Hand hatte. Auf dem neuen Album hat es
erstaunlich wenig thematische Spuren hinterlassen. Liegt vielleicht daran, daß
Maurenbrecher bereits im Juni 2020 mit dem Lied „ISSO“ sein Corona-Epos verfasst hatte.
Danach nutzte er die Zeit ohne Auftrittsmöglichkeiten für eine Rückschau; erst mit
Streaming-Konzerten, in denen er sich kreuz und quer durch seinen reichhaltigen
Songkatalog spielte, dann mit Erinnerungen an „Das Liedermachen in den Achtzigern“ als er
sich mit Spliff, Jim Rakete und der großen Plattenfirma CBS an der Seite in aller Öffentlichkeit
in seiner ganz eigenen Art entwickeln konnte. Und schließlich mit einer kompletten
Retrospektive, der Wiederveröffentlichung seines Rockpalast Auftritts von 1985 auf DVD und
allen Alben, die er für die CBS aufgenommen hatte, als aufwendig gestaltete CD-Box.
Vielleicht erklärt sich daraus die Leichtigkeit des neuen Albums, da der Ballast der
Vergangenheit nun einen neuen Platz gefunden hat. Oder wie Maurenbrecher weiter in den
Linernotes schreibt: »die Erinnerung ist nur das Floß zum Festhalten, auf dem man in die
Zukunft reist.«

Am Samstag, den 20.07.2024 um 15:30 und um 20 Uhr
Stellmäcke
Große Kunst für Kleine und Kleinkunst für Große

Eintritt: jeweils 7 bis 15 €

„Opas Geburtstag“

um 15:30

 

Musiktheater und Puppenspiel von und mit Stellmäcke und Meikel Müller (Git.) für Kinder ab 4 Jahre und die ganze Familie

 

Opa Franz hat Geburtstag und da er Musik mag, bringen die beiden Musiker ihm gemeinsam mit den Kindern ein Ständchen. Frau Gärtner hat eine leckere Torte gebacken und sie hat ein Geheimnis, aber das dürfen wir hier natürlich nicht verraten. Es könnte eine wirklich schöne Geburtstagsfeier werden, wäre da nicht der Hausmeister, der unmusikalische Herr Kahl.

„Opas Geburtstag“ ist eine kluge und witzige Mischung aus Schauspiel, Puppenspiel und Musical.

Es darf mitgemacht, mitgelacht, mitgedacht und mitgesungen werden.

Der Sänger, Musiker, Schauspieler und Autor, Stellmäcke, bringt in seinem Programm eine Auswahl seiner schönsten Kinderlieder auf die Bühne. Begleitet wird er von dem Musikwinkler und freischaffenden Gitarristen Michael Meikel Müller. 

Hinterm Mond

 um 20 uhr

Stellmäcke & Trotzband

Video ansehen!

Von "Hinterm Mond" da kommt er her und bringt Lieder, Nachrichten und Geschichten aus dem erdnahen Orbit mit: aktuell, zeitlos, witzig und melancholisch zugleich.
Stellmäcke ist vieles: Musiker, Kabarettist, Schauspieler und Poet. Seine Konzerte sind Ohrenkino mit pointiertem Witz und erstaunlichen Ideen. Mit berührender Stimme, absurden Geschichten und Wortspielereien besingt er aus immer wieder überraschender Perspektive den Zustand der Welt.  

Stellmäcke und seine Trotzband bieten eine unverwechselbare Melange aus Tango, Klezmer, Chanson, Rock und Jazz. Mit diesem musikalischen Vierspänner begibt sich das Publikum auf eine rasante, satirische Mondfahrt inklusive eines Besuches im Mare Humorum.

am Samstag, den 15. Juli 2023
um 20 Uhr
/ Eintritt 7 bis 15 €
Jill Tonic

Das charmante Quintett um Sängerin Jill aus der Mecklenburgischen Seenplatte präsentiert ihr vielseitiges Programm mit bekannten Titeln aus den letzten Jahrzehnten der Pop- und Rockgeschichte. Die stilvolle, handgemachte Musik auf akustischen Instrumenten versprüht dabei einen ganz eigenen Charme.
Die versierten Multiinstrumentalisten lassen kaum eine Gelegenheit ungenutzt Instrumente zu wechseln, um jedes Stück neu in Szene zu setzen. Eigene, originelle Arrangements mit Einflüssen von Country bis hin zu lateinamerikanischer Musik lassen dabei auch bekannte Stücke neu aufleben.
Neben Gitarren, Mandoline, Banjo und Klavier sorgen verschiedene Percussioninstrumente sowohl für ruhige als auch tanzbare Rhythmen.

Freitag, 21.7.23
ab 20 Uhr
drei irische Künstler an einem Abend:

Robert John Hope, Sarah Buckley und  KAZMS

Eintritt:  10 bis 20 €

Robert John Hope

 

Robert John Hope ist ein irischer, in Berlin lebender, Singer-Songwriter, dessen Musik auf Ambient Folk und alternativem Pop/Rock basiert. Sein Gesang wurde als "ethereal" (Hotpress Magazine, IRE) beschrieben, und mit einem Stimmumfang, der von "Matt Bellamys dramatischem Stil, zu Eddie Vedder und Thom Yorke" (Mail On Sunday, UK) reicht.

 

Als Frontmann der irischen Band Senakah tourte Robert acht Jahre lang mit der Band und als Solokünstler durch Amerika und Europa. In dieser Zeit veröffentlichte er zwei Alben mit der Band. Mit drei Top 20 Chart-Hits in Irland reiste er in die USA, wo er fast 300 Shows in über 40 Staaten spielte. Robert spielte auf legendären Bühnen wie dem Whisky A Go Go in Hollywood und dem Boulder Theatre, sowie auf dem South By Southwest Festival, wo er mit der Legende Bernie Worrell von Parliament-Funkadelic und Talking Heads tourte und jammte.

 

Im April 2021 veröffentlichte er sein Debüt-Soloalbum "Plasticine Heart". Aufgenommen auf einem Schiff im Berliner Treptower Park, ist diese Sammlung von Songs, die nachdenkliche, aber auch hoffnungsvolle Themen behandeln, eine Rückkehr zu alter Form für Robert und der Auftakt zu einer neuen Phase seines musikalischen Wachstums.

Sarah Buckley

Sarah Buckley ist eine aufstrebende irische Singer-Songwriterin, die sich schnell einen Namen in der irischen Musikbranche gemacht hat. Geboren und aufgewachsen in Cork, Irland, erregte Sarah sofort Aufmerksamkeit mit ihrer Debütsingle "You Got Me". Im Februar 2023 festigte ihr Debüt-EP "Magic Powers" Sarahs Position als vielversprechende Künstlerin. Sie erhielt begeisterte Kritiken und gewann eine wachsende Fangemeinde. Auf ihrer kreativen Reise bereitet sich Sarah nun darauf vor, später in diesem Jahr ihre mit Spannung erwartete dreiteilige EP mit dem Titel "Wind Chimes" zu veröffentlichen. Mit jeder Veröffentlichung entwickelt sie sich als Künstlerin weiter, verfeinert ihren Klang und sprengt die Grenzen ihres musikalischen Ausdrucks. "Wind Chimes" verspricht, Sarahs Wachstum als Songwriterin zu zeigen und die Essenz ihrer introspektiven Natur einzufangen.

KAZMS

KAZMS war anfangs einfach ein Mittel, um rohe und emotionale akustische Folksongs aufzunehmen, entwickelte sich jedoch bald zu etwas viel Größerem, als der irische Singer-Songwriter Eoin Keely begann, mit dem Elektronikmusikproduzenten Ciarán Byrne und dem traditionellen irischen Musiker Seán Ó Casaide zusammenzuarbeiten. Vor zwei Jahren zog Keely ohne seine Bandmitglieder nach Berlin und war in einer Art Winterschlaf, in dem er als Solokünstler schrieb, aufnahm und sich weiterentwickelte. Unterstützt von seiner Akustikgitarre ist seine Stimme ein Gefäß für seine herzergreifenden, ausdrucksstarken Texte. Das Songwriting und die Darbietung sind für KAZMS ein kathartischer Prozess. Es ist ein Werkzeug zur Heilung, persönlichen Entwicklung und Verbindung.

2022 sah die Veröffentlichung einer Vielzahl von Singles aus dem Debütalbum "FLOW" von KAZMS, eine Sammlung von Musikvideos, die von Initiative Musik Germany zusammen mit dem türkischen Bildkünstler Mahir Duman finanziert wurden, sowie Auftritte in Berlin und Dublin.

Samstag, den 22.07.23
um 20 Uhr

Eintritt 7 bis 15 €

 

Stellmäcke & Müller  -  „Hinterm Mond“

 

Das ungewöhnliche Duo mit über 12 Instrumenten steht  für poetisch-satirische Texte und eine mehrstimmige Mischung aus Folk, Chanson, Jazz und Rock. 

Wer ist Stellmäcke?

Hier lebt Stellmäcke: "Hinterm Mond"

Nach schwerer Kindheit auf einem Bauerngut der Egelner Mulde und einer erfolglosen Lehre als Zwiebelzähler kam Stellmäcke 1986 nach Freiberg, um Bergbau zu studieren. Stattdessen aber wurde er 1987 zum Mitbegründer der Gruppe Wunderbuntd und verdingte sich nebenher als Hausmeister und Buchverkäufer.

Eine Ausbildung zum Friseurgehilfen musste er wegen einer Haarlackallergie abbrechen. Nach einigen Auslandsaufenthalten mit der Fremdenlegion kehrte er seelisch verwundet nach Freiberg zurück. Neben musikalischen Programmen entstanden erste Theaterstücke und Programme für Kinder.

Nach der Öffnung der Mauer folgten erste Reisen auch ins Inland. Während dieser Wanderjahre betätigte er sich erfolgreich als Einlasser einer finnischen Sauna und als Religionsforscher auf einem Fährgastschiff der mecklenburgischen Seenplatte. Nach einem weiteren Freibergbesuch 1997 und seiner Diplomierung zum Geotechniker wandte er sich von der säkularisierten Zivilisation ab und zog sich als freischaffender Künstler ins zentrale Erzgebirgsmassiv zurück.

Seine Kunst lässt sich schwer in Worte fassen. Stellmäcke selbst beschreibt sie so: umsatzsteuerpflichtig. Ein Kritiker hat einmal geschrieben: Stellmäcke, das ist große Kunst für Kleine und Kleinkunst für Große.

Seit einigen Jahren beschäftigen und beeinflussen ihn die buddhistischen Lehren des Siddharta Gautama. Im Jahre 2010 gründete Stellmäcke folgerichtig das Internetportal "Rooms of silence".  

Die moderne Literaturwissenschaft schreibt Stellmäcke zahlreiche unveröffentlichte Prosa- und Theatertexte zu.   

Buchvorstellung mit Roland Lampe

Sonntag, 23.7.2023, 14 Uhr

 

Eintritt: 7 €

 

"Paradies mit Brennnesseln. Hans Fallada in Brandenburg".

 

Hans Fallada (1893-1947), ein Brandenburger Autor?

Roland Lampe geht in seinem Buch den vielfältigen Spuren nach, die dieser populäre Schriftsteller in Brandenburg hinterlassen hat.

In Neuenhagen östlich von Berlin schrieb er zum Beispiel sein erstes großes  Erfolgsbuch "Kleiner Mann - was nun?" und in Berkenbrück bei Fürstenwalde, wo er ein Haus besaß, den Gefängnisroman "Wer einmal aus dem Blechnapf frißt".

Ein besonderes Kapitel ist Lychen gewidmet. Im Sanatorium in Hohenlychen hatte Hans Fallada eine Freundin, die junge Autorin Marianne Portisch, die dort Patientin war. Er lektorierte ihr erstes Buch und traf sich mehrmals mit ihr. Mehr als eine Freundschaft?

am 29.07.23 um 20 Uhr

My Aging Youth
& Jari und Helge Hoefs

Eintritt 7 bis 15 €

My Aging Youth sind eine Melange aus Melancholie, wildem Wahnsinn, Einfachheit und Moral. Ihre Wurzeln liegen in einem kleinen Dorf in Norddeutschland namens Neverin. Die musikalische Vielfalt der Band ist so vielfältig wie die Persönlichkeiten. Sie selbst würden ihre Musik als Alternative Rock beschreiben, mit Einflüssen von Tocotronic, The White Stripes und Royal Blood.

Jari und Helge Hoefs werden an dem Abend ein kleines Repertoire von gecoverten songs präsentieren.

am 5.08.2023 um 20:30 Uhr
Amanda Morena
Eintritt: 7 bis 15 €

Aus der Wiege der Potsdamer Liedermacherliga geboren, ist Amanda Morena seit 2016 auf dem Weg nach oben. Mit starker und manchmal zarter Stimme singt sie, von ihrem Klavier begleitet, ihre nachdenklichen Texte, die von so manchem Ohr gehört werden wollen und nun endlich auch auf dem ersten Album „Flugversuche“ verewigt sind. Die junge Potsdamer Musikstudentin ist stets auf der Suche nach der passenden Harmonie und zeigt, dass Songwriting aus mehr als nur vier Akkorden bestehen kann. Mit einer ganz eigenen Art, zieht sie die Hörer in ihren Bann, lässt ihr Stimme zwischen Leidenschaft, Wut und Mut hin- und hertanzen. Ihre Geschichten berühren in ihrer Ehrlichkeit, betreffen uns alle und sind Spiegel einer Welt, in der sich ein junger Mensch, eine junge Frau, ein Liebender oder Suchender zurechtfinden möchte. Dort, wo Realität Regenbögen streift, wo Mut zu Fehlern Vogelfrei macht und rollende Hormone den Kosmos aufwühlen…dort fühlt sich die junge Liedermacherin zu Hause. Lebensretter, Feuerteufel und Blaue Engel werden an diesem Abend imaginär über die Bühne wandeln, angetrieben von verspielten Melodien und virtuosem Klavierspiel.

Amanda Morena überzeugte mit ihrem Programm bereits häufig auf der Fête-de-la-Musique in Potsdam und spielte bereits auf dem Liedermacherfestival „AdriAkustik“ als auch beim „Folklorum“ in Einsiedel. Ihr erstes Album präsentierte sie am 28.Mai 2021 im Lindenpark Potsdam.

am 12. August um 20 Uhr
Eintritt: 7 bis 15 €

NOLA - Mark Rose & Christian Florié

 

Nach einem zweiwöchigen Aufenthalt in New Orleans, im Jahr 2014, beschlossen Mark Rose und Christian Florié eine Band zu gründen. 

Sie hielten sich an die wichtigste Regel dieser faszinierenden Stadt und legten einfach los, alles war erlaubt. 

 

So entstand im April des gleichen Jahres dann das Debut Album der Band „NOLA“.

Eine puristische Duo CD aufgenommen im heimischen Wohnzimmer, mit einem Schlagzeug und ein paar Gitarren.

 

NOLA steht für New Orleans in Louisiana und wurde dann auch bald zum Namen der Band, die es ohne diese bezaubernde Stadt nie gegeben hätte.

 

Mark Rose und Christian Florié präsentieren eigene Songs über New Orleans und das schöne Leben in Mecklenburg.

Musik ohne Grenzen, die auf der Bühne immer wieder neu entsteht und die ihre Wurzeln nicht leugnen kann.

 

Im April 2017 erschien ihr zweites Studioalbum „Second Line Parade“, aufgenommen am Mississippi und an der Spree und eingespielt unter Mithilfe einiger musikalischer Gäste.

Hier eine kleine Liste: John Fohl, Kirk Jospeh, Wendell Brunious, Charles Joseph, Torsten Harder, Bert Wenndorff, Jörg Vollerthun, Henry Bauer und Jürgen Feuerbach.

 

Am 12.8. im Alten Kino Lychen, spielen Mark Rose und Christian Florié als Duo.

Ein Konzertabend mit Songs ihrer beiden Alben und mit neuen, gerade erst entstehenden Stücken für den Sommer 2023.

 

 

www.nola-band.de

 

 

Foto: Wolfgang Borrs

am Samstag, den 19.08.2023 um 20 Uhr
Eintritt 7 bis 15 €

 

Wem Musiker wie Neil Young, Crowded House, Ron Sexsmith, Tom Petty und Jackson Browne gefallen, der wird sich auch bei Trailheads englischen Roadside Folksongs musikalisch zu Hause fühlen.

Der Berliner Songschreiber Tobias Panwitz (ehem. Trailhead) lässt Reiseerlebnisse und Begegnungen am Wegesrand in energiegeladenen Folksongs und stimmungsvollen Balladen einfließen. Mit Gitarre, Mundharmonika und Klavier besingt Panwitz Erlebnisse zwischen amerikanischen Landstraßen, spanischen Wegen, lettischen Flüssen und südamerikanischen Landschaften. Beeinflusst von Amerikas klassischen Songwritern der 60er und 70er Jahre verbindet Panwitz seine englischen und deutschen Songs dabei mit Geschichten und Erzählungen über die Orte und Momente in denen sie entstanden.

Ob auf spanischen Caminos, den Hochebenen Norwegens oder in den peruanischen Anden - Panwitz zieht es vor, zu Fuß unterwegs zu sein. „Laufen ist gute Monotonie für mich, Ideen und Songs kommen und gehen, manche bleiben hängen. Und Laufen an sich ist ja purer Rhythmus. Die Schritte allein geben einem schon den Groove für einen Song.“

So sind über die Jahre so viele Songs beim Laufen und über’s Laufen entstanden, dass Panwitz nun viele davon auf seinem neusten, dem Walking-Song-Album „Keep Walking“, und auf "Into The Mountains" vereint hat, seinem neuesten Album, das er auf seiner Wanderung über die Alpen schrieb.

Seit Jahren gehört Tobias Panwitz zur deutschen Folk & Songwriter-Szene, hat fünf von der Presse hoch gelobte Alben eingespielt und ist deutschland- und europaweit mehr oder weniger konstant auf Tournee. Panwitz Musik findet dabei immer wieder ein positives Echo. „Sublime“, „Erstaunlich“, „Exzellent“ und „Überzeugend“ urteilten beispielsweise der Berliner Tagesspiegel, Americana UK, das Tip Stadtmagazin oder Americana Music Times.

 

Lesung mit Mikis Wesensbitter
An der Mittellinie stehen die coolen Jungs
am Freitag, den 25.08.2023 ab 20 Uhr
Eintritt 5 bis 10 €

Mikis Wesensbitter nimmt die Zuhörer mit auf eine unterhaltsame Reise ins Ostberlin der 80er Jahre. Die Geschichten in seinem neuen Lese-Programm handeln von Freundschaft, dem Erwachsenwerden, den Absurditäten des DDR-Alltags und davon, wie man Fußball-Fan wurde.

Sommer 1982 in Ostberlin. Für Mikis und seine Freunde Kai und Wenzel beginnt nicht nur die achte Klasse, sondern ein ganz neuer Lebensabschnitt. Schließlich darf man mit 14, ganz andere Dinge tun, als vorher. Und so geht es zum ersten Mal ins Stadion an der Alten Försterei, die erste eigene Schachtel Semper muss organisiert werden. Und an den Geschmack von Bier muss man sich auch erst mal gewöhnen.

Das ist aber nur der Anfang, denn das Leben bleibt schließlich nicht stehen. Und so warten nicht nur die Jugendweihe, die erste Rasur und der erste Kuss. Sondern auch der ABV. Und fern am Horizont zeichnet sich schon der Untergang des Landes ab.

am 26.August um 20 Uhr
Eintritt: 7 bis 15 €

Wenn die Solokünstlerin Mari Mana ihre Gitarre nimmt und ihre Seele dem Publikum öffnet, erfüllt stille Intimität den Raum. Ihre Musik benötigt keine lauten Melodien; sie fesselt dich, bevor du überhaupt die Chance hast, dagegen anzukämpfen. Mit ihrer bluesigen Stimme verzaubert sie mit atemberaubend schönen, lyrisch reichen, romantischen und sorgfältig ausgeführten Balladen. Perfekt, harmonisch und doch anders als das, was man vielleicht von dem Genre erwartet. Beeindruckend eigenständig. (Tatjana Jakob, Sound-Designer)

"Gepriesen als einer der aufstrebenden Stars der jüngsten Zeit, hat die in Berlin ansässige Singer-Songwriterin Mari Mana Seele in ihrer Stimme..." (popmonitor, taper jean girl, popmonitor)

"Eine stimmliche Bandbreite, die mehr als nur Gänsehaut verursacht. Berührende Musik. Auffallend originell." (Fusion Festival)

Lesung aus dem Buch „Mein Pilgerweg der Begegnung“ von Heiko Kroy
mit Filmvorführung

29. 08. 2023 20.00 Uhr
Eintritt Frei

Aus einer spontanen Idee wurde der 1. Pilgerweg der Begegnung geboren. Vom 03.09. bis zum 20.09.2007 pilgerte eine Gruppe von Menschen aus dem Norden und eine aus dem Süden entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze, um sich im Kloster Drübeck zum Abschluss ihres Weges zu treffen. Auf dem Weg fragten sie die Menschen nach ihren Träumen und was ihnen im Leben wichtig und wesentlich ist.

Heiko Kroy, Mitbegründer des Vereins mannaz Dasein erleben und Pilger der Südgruppe hat über seinen Teil des Weges ein Buch geschrieben. Es entstand auf dem Weg, den er, anfänglich auf sich gestellt, allein begann.

Heiko beschreibt in diesem Buch auf wundervolle Weise seine Erfahrungen, seine Erlebnisse und Erkenntnisse, die sich heute, 16 Jahre später bewahrheitet und bestätigt haben. Er lässt uns daran teilhaben, welche Zeichen ihm damals seinen Weg wiesen.

„Mein Pilgerweg der Begegnung“ ist kein chronologisches Tagebuch, es liefert auch keine Wegbeschreibung, sondern lässt uns teilhaben an heilsamen Schritten, Grenzgeschichten und den Begegnungen auf Heikos Weg.

Der Film ist eine Dokumentation über den ersten „Pilgerweg der Begegnung“ 2007 und die Wegstrecke entlang der Elbe und in der Rhön.

Lesung und Filmvorführung finden im Rahmen des Pilgerweges durch die Mecklenburgische Seenplatte von mannaz-Seminare statt.

Die Pilgergruppe lädt zu einem anschließenden Begegnungsabend ein.

 

Verlag „Haus der Quelle“

Der Verlag „Haus der Quelle“ ist ein Klosterverlag der Treuhandstiftung AnStiftung zur Liebe und wurde 2022 gegründet. Die Schriften des Verlages veröffentlichen Erfahrungen aus der Arbeit von mannaz-Seminare, ein langjähriger und etablierter Anbieter von psychologischer und spiritueller Beratung in Mecklenburg-Vorpommern.

Die AnStiftung zur Liebe, das Kloster und sein Verlag haben ihren Sitz in Leppin.

ESTELA GARCÍA & OCTAVIO BARATTUCCI
- TANGO Y MISTERIO
-
am 2.09.23 um 20 Uhr
Eitritt: 7 bis 15 €

Tango erzählt von Sehnsucht, von langen Nächten, von vergangener Freude. Tango ist
ein träumendes Kind, ein Liebhaber, der bei brennenden Kerzen wartet, die vertraute
Ecken der Großstadt.
Tango ist Geheimnis, Geständnis. Vertrauliches.
Und so, wie ins Ohr geflüstert, klingt der Tango von Estela García und Octavio
Barattucci. Der Tango auf das Wesentliche konzentriert: Stimme und Gitarre. Ein
leidenschaftliches Gespräch zwischen der virtuosen Gitarrenspiel von Octavio und
Estela’s intuitiver, ehrlicher Stimme, die sich mit Hingabe entfaltet, um jeden Tango wie
eine Geschichte zu erzählen. Das Duo interpretiert Tangos, Valses Criollos und

Milongas unter anderem von Aníbal Troilo und Eladia Blázquez in originellen
Arrangements, in denen die typischen Rhythmen tangueros mit Harmonien aus dem
Jazz und Kadenzen aus der argentinischen Folklore verbunden werden.
Ein intimes Erlebnis der puren Essenz des Tangos.
Seit seiner Gründung im Jahr 2022, hat das Duo bereits zahlreiche Bühnen in
Deutschland, Spanien und Argentinien bespielt und mit seiner Musik sowohl Zuhörer
als auch Tangotänzer begeistert.
Estela García (Gesang)
Octavio Barattucci (Gitarre)

Blank Acknowledgement
(Progressive Rock)
am Samstag, den 9.09.23
um 20:30
Eintritt: 7 bis 15 €

Blank Acknowledgements kommen aus verschiedenen verlorenen Orten des pommerschen Outbacks.
Komplexe rhythmische Muster bilden die Grundlage für faszinierende und intensive Gitarrenspuren. Begleitet von einem facettenreichen Gesang, loten die Songs die Grenzen zwischen Art Rock, modernem Metal und Progressive Metal aus.
Blank Acknowledgements mäandern zwischen instrumentalen Wahnsinn und der Schönheit der Einfachheit.
Eine EP ist in Arbeit. Ein komplettes Album ist in Kürze zu erwarten.

Joseph Warner
am Freitag, den 15. 09.23
um 20:30
Eintritt: 7 bis 15 €


 

JOSEPH WARNER (*1968)
Der deutsch-amerikanische Kontrabassist Joseph Warner ist nach vielen Jahren der Arbeit in unterschiedlichsten Genres von Klassik und Jazz fast ausschließlich unbegleitet oder in kammermusikalischen und elektronischen Umgebungen zu hören. Er stellt seine Kontrabassmusik in Kontexte mit Visuals, bildender Kunst, Literatur, Performance und Tanz, oder tritt in reinen Solo-Rezitals auf. Regelmäßig sucht er die Begegnung mit anderen Kontrabassisten, um im Dialog Stilgrenzen zu überwinden und gemeinsame spontan-kreative Wege zu gehen.
Warners Interesse gilt der Erforschung und Erweiterung der Kontrabasstradition, ohne diese zu verleugnen. Seine Solomusik orientiert sich an einer bildhaften Klangsprache und besitzt trotz aller Abstraktion eindeutige Querverweise zur Filmmusik. Um dies zu erreichen, verwendet er klassische und avantgardistische Herangehensweisen. Er ist durch seine spieltechnische Flexibilität und sein umfangreiches Ausdrucksspektrum einem breiten Publikum bekannt geworden.
Joseph Warner hat sich als Interpret im Niemandsland zwischen Neuer Musik und Improvisation einen Namen gemacht und wird regelmäßig als Interpret verschiedener Genres der Avantgarde und der zeitgenössischen Musik u.a. zu Uraufführungen eingeladen. Er wird regelmäßig mit Kompositionen für Kontrabass solo beauftragt, die im Rahmen von interdisziplinären Konzerten und Performances aufgeführt werden.
Seine 2021 dem Publikum vorgestellte CD „alon:es“ gilt in Fachkreisen als Meilenstein neuer Musik für Kontrabass Solo. Am 7. Oktober 2022 erschien sein neues Solo-Release „Shaman Do(o)mes“, das die Erweiterung des Klangsprache des Kontrabasses konsequent weiterführt und international bislang viel Aufsehen erregt hat. Sein aktuelles Solo-Programm „Minutemples“ ist inspiriert von Werken der Kölner Künstlerin Dorissa Lem und wird 2024 veröffentlicht.
Joseph Warner arbeitet exklusiv für das Label Tonkunstmanufaktur und ist Mitglied von „String Virtuoso“, einer Vereinigung weltweit führender Bassisten, auf deren Website er Performance-Videos und Lehrmaterial veröffentlicht.
Er gibt Kurse und Meisterklassen in europäischen Hochschulen und hält internationale Online-Workshops ab.
Joseph Warner tritt ebenfalls als Lyriker in Erscheinung und macht mit regelmäßigen Veröffentlichungen auf sich aufmerksam. Er steht in der Tradition von Peter Huchel, Johannes Bobrowski und Günther Eich. 2022 erschien „Dolmen“, das Texte seines Gedichtbands „In der Flur“ (Kugelberg-Verlag 2020) als interaktive Lesung für Sprecher und Kontrabass präsentiert.

Foto von Toni Bihler

Skip to Friday (Ruhrpottpunk)
am Samstag, den 30.09.2023 um 20 Uhr
Eintritt: 7 bis 15 €

“Pack die Wanderschuhe ein, Skip to Friday gehen steil” - Punkrock aus dem Ruhrpott! Seit 2012 steht die Band für Energie und Emotionen auf der Bühne und in der Musik. Außerdem geht bei den Jungs nichts, ohne ein bisschen über die Stränge zu schlagen, was auch beim Zuschauer deutlich Eindruck macht. Jetzt gerade wird an dem dritten Studioalbum gearbeitet und die Zeit mit spektakulären Auftritten überbrückt. Dabei legen die Jungs von STF viel Wert auf Humor, Action und Ehrlichkeit, wobei die Show immer im Vordergrund steht.

Fetzige Gitarren, schnelle Rhythmen und eine ordentliche Portion “Mitsingen” versprechen ein “Ausbruch aus dem Alltag” - Feeling!“

Am Samstag, den 14.10.23  um 20 Uhr
Alejandro Soto Lacoste Duo
„El derecho de vivir“ (Das Recht, in Frieden zu leben)
Eine Begegnung mit Liedern von Victor Jara 50 Jahre nach seinem Tod -
Eintritt: 7 bis 15 €

Foto Victor Jara-Programm 2.JPG

In diesem Jahr jährt sich zum 50. Mal der Putsch in Chile, bei dem der Komponist Victor
Jara brutal ermordet wurde. Als Hommage und Anerkennung seines Vermächtnisses
machen Alejandro Soto Lacoste (Klavier, Gitarre, Akkordeon, Gesang) und Ernesto
Villalobos (Panflöte, Quena, Flöte, Gitarre) eine Tour durch das Repertoire dieses
chilenischen Singer-Songwriters, der viele Generationen von Künstlern auf der ganzen
Welt geprägt hat.
Das Programm, das Soto Lacoste und Villalobos zu diesem Anlass präsentieren, schöpft
aus den bekanntesten Songs der Ikone Jaras, gemischt mit Songs aus seiner eigenen
Diskographie, insbesondere aus dem neuen Album „Puente de luz“ (Brücke des Lichts).
Auf diese Weise schlagen sie eine Brücke zwischen zwei Generationen. Soto Lacoste wirft
einen Blick zurück, um weiter in die Zukunft zu schauen, ohne das Erbe von Künstlern, wie
Victor Jara zu vergessen, die immer für den Frieden und eine gerechtere Welt gekämpft
haben.
Alejandro Soto Lacoste ist ein Komponist, Sänger und Instrumentalist aus Santiago de
Chile. Seit 17 Jahren pendelt er als Musiker zwischen Deutschland und Chile. Als Solist
hat er 3 Alben veröffentlicht, „Interiores“ 2008, „Presente“ 2013 und „Puente de luz“
2021. Seine Musik ist tief verwurzelt mit lateinamerikanischen Einflüssen, die mit
Elementen der Jazz-, Pop- und Rockmusik verschmelzen.
Als Instrumentalist arbeitet Alejandro Soto Lacoste interkontinental mit verschiedenen
Musikern zusammen, darunter renommierte chilenische Musiker wie Patricio Manns,
Manuel García und Nano Stern. Mit Nano Stern tourte er durch Südamerika, Europa und
Australien und trat auf Festivals wie Womed UK und Womadeleid 2012 (präsentiert von
Peter Gabriel) auf. In Deutschland begleitete er über 10 Jahre die spanische Sängerin
Aurora Lacasa.
Außerdem arbeitet er seit mehr als 10 Jahren mit dem deutschen Rockpoeten und Singer-
Songwriter Tino Eisbrenner zusammen. Er produzierte das Eisbrenner-Album Barfuß in
Kakteen. Alejandro Soto Lacoste wirkt ebenfalls als Musiker von „Hausboot“ mit, einem
Projekt von Tino Eisbrenner und dem bekannten deutschen Produzenten und Musiker
Heiner Lürig.

am Samstag, den 11.11.23 um 20 Uhr
Linebug

Linebug ist ein dänisches Duo, bestehend aus der Sängerin und Songwriterin Line Bøgh und dem Digitalkünstler Christian Gundtoft. 2019 entwickelten die beiden ein audiovisuelles Konzept, bei dem Christians Animationen und Zeichnungen, die einen engen Bezug zu Lines Songs haben, während des Konzerts auf die Bühne projiziert werden. Diese besondere Form des digitalen Storytelling beeindruckte vor allem das deutsche Publikum und bescherte dem dänischen Duo einen vollen Live-Kalender südlich der dänischen Grenze.

 

Linebug zog es dann endgültig nach Deutschland, wo sie das Debütalbum „Fast Changing Landscapes“ fertigstellten, das in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg aufgenommen wurde und am 21.04.23 erscheinen wird.

am Samstag, den 15. Juli 2023
um 20 Uhr
/ Eintritt 7 bis 15 €
Jill Tonic

Das charmante Quintett um Sängerin Jill aus der Mecklenburgischen Seenplatte präsentiert ihr vielseitiges Programm mit bekannten Titeln aus den letzten Jahrzehnten der Pop- und Rockgeschichte. Die stilvolle, handgemachte Musik auf akustischen Instrumenten versprüht dabei einen ganz eigenen Charme.
Die versierten Multiinstrumentalisten lassen kaum eine Gelegenheit ungenutzt Instrumente zu wechseln, um jedes Stück neu in Szene zu setzen. Eigene, originelle Arrangements mit Einflüssen von Country bis hin zu lateinamerikanischer Musik lassen dabei auch bekannte Stücke neu aufleben.
Neben Gitarren, Mandoline, Banjo und Klavier sorgen verschiedene Percussioninstrumente sowohl für ruhige als auch tanzbare Rhythmen.

Samstag, den 22.07.23
um 20 Uhr

Eintritt 7 bis 15 €

 

Stellmäcke & Müller  -  „Hinterm Mond“

 

Das ungewöhnliche Duo mit über 12 Instrumenten steht  für poetisch-satirische Texte und eine mehrstimmige Mischung aus Folk, Chanson, Jazz und Rock. 

Wer ist Stellmäcke?

Hier lebt Stellmäcke: "Hinterm Mond"

Nach schwerer Kindheit auf einem Bauerngut der Egelner Mulde und einer erfolglosen Lehre als Zwiebelzähler kam Stellmäcke 1986 nach Freiberg, um Bergbau zu studieren. Stattdessen aber wurde er 1987 zum Mitbegründer der Gruppe Wunderbuntd und verdingte sich nebenher als Hausmeister und Buchverkäufer.

Eine Ausbildung zum Friseurgehilfen musste er wegen einer Haarlackallergie abbrechen. Nach einigen Auslandsaufenthalten mit der Fremdenlegion kehrte er seelisch verwundet nach Freiberg zurück. Neben musikalischen Programmen entstanden erste Theaterstücke und Programme für Kinder.

Nach der Öffnung der Mauer folgten erste Reisen auch ins Inland. Während dieser Wanderjahre betätigte er sich erfolgreich als Einlasser einer finnischen Sauna und als Religionsforscher auf einem Fährgastschiff der mecklenburgischen Seenplatte. Nach einem weiteren Freibergbesuch 1997 und seiner Diplomierung zum Geotechniker wandte er sich von der säkularisierten Zivilisation ab und zog sich als freischaffender Künstler ins zentrale Erzgebirgsmassiv zurück.

Seine Kunst lässt sich schwer in Worte fassen. Stellmäcke selbst beschreibt sie so: umsatzsteuerpflichtig. Ein Kritiker hat einmal geschrieben: Stellmäcke, das ist große Kunst für Kleine und Kleinkunst für Große.

Seit einigen Jahren beschäftigen und beeinflussen ihn die buddhistischen Lehren des Siddharta Gautama. Im Jahre 2010 gründete Stellmäcke folgerichtig das Internetportal "Rooms of silence".  

Die moderne Literaturwissenschaft schreibt Stellmäcke zahlreiche unveröffentlichte Prosa- und Theatertexte zu.   

23.7.2023, 14 Uhr

 

Buchvorstellung

mit Roland Lampe

Eintritt: 7 €

 

"Paradies mit Brennnesseln. Hans Fallada in Brandenburg".

 

Hans Fallada (1893-1947), ein Brandenburger Autor?

Roland Lampe geht in seinem Buch den vielfältigen Spuren nach, die dieser populäre Schriftsteller in Brandenburg hinterlassen hat.

In Neuenhagen östlich von Berlin schrieb er zum Beispiel sein erstes großes  Erfolgsbuch "Kleiner Mann - was nun?" und in Berkenbrück bei Fürstenwalde, wo er ein Haus besaß, den Gefängnisroman "Wer einmal aus dem Blechnapf frißt".

Ein besonderes Kapitel ist Lychen gewidmet. Im Sanatorium in Hohenlychen hatte Hans Fallada eine Freundin, die junge Autorin Marianne Portisch, die dort Patientin war. Er lektorierte ihr erstes Buch und traf sich mehrmals mit ihr. Mehr als eine Freundschaft?

am 29.07.23 um 20 Uhr

My Aging Youth

Eintritt 7 bis 15 €

My Aging Youth sind eine Melange aus Melancholie, wildem Wahnsinn, Einfachheit und Moral. Ihre Wurzeln liegen in einem kleinen Dorf in Norddeutschland namens Neverin. Die musikalische Vielfalt der Band ist so vielfältig wie die Persönlichkeiten. Sie selbst würden ihre Musik als Alternative Rock beschreiben, mit Einflüssen von Tocotronic, The White Stripes und Royal Blood.

am 12. August um 20 Uhr
Eintritt: 7 bis 15 €

NOLA - Mark Rose & Christian Florié

 

Nach einem zweiwöchigen Aufenthalt in New Orleans, im Jahr 2014, beschlossen Mark Rose und Christian Florié eine Band zu gründen. 

Sie hielten sich an die wichtigste Regel dieser faszinierenden Stadt und legten einfach los, alles war erlaubt. 

 

So entstand im April des gleichen Jahres dann das Debut Album der Band „NOLA“.

Eine puristische Duo CD aufgenommen im heimischen Wohnzimmer, mit einem Schlagzeug und ein paar Gitarren.

 

NOLA steht für New Orleans in Louisiana und wurde dann auch bald zum Namen der Band, die es ohne diese bezaubernde Stadt nie gegeben hätte.

 

Mark Rose und Christian Florié präsentieren eigene Songs über New Orleans und das schöne Leben in Mecklenburg.

Musik ohne Grenzen, die auf der Bühne immer wieder neu entsteht und die ihre Wurzeln nicht leugnen kann.

 

Im April 2017 erschien ihr zweites Studioalbum „Second Line Parade“, aufgenommen am Mississippi und an der Spree und eingespielt unter Mithilfe einiger musikalischer Gäste.

Hier eine kleine Liste: John Fohl, Kirk Jospeh, Wendell Brunious, Charles Joseph, Torsten Harder, Bert Wenndorff, Jörg Vollerthun, Henry Bauer und Jürgen Feuerbach.

 

Am 12.8. im Alten Kino Lychen, spielen Mark Rose und Christian Florié als Duo.

Ein Konzertabend mit Songs ihrer beiden Alben und mit neuen, gerade erst entstehenden Stücken für den Sommer 2023.

 

 

www.nola-band.de

 

 

Foto: Wolfgang Borrs

am Samstag, den 19.08.2023 um 20 Uhr
Eintritt 7 bis 15 €

 

Wem Musiker wie Neil Young, Crowded House, Ron Sexsmith, Tom Petty und Jackson Browne gefallen, der wird sich auch bei Trailheads englischen Roadside Folksongs musikalisch zu Hause fühlen.

Der Berliner Songschreiber Tobias Panwitz (ehem. Trailhead) lässt Reiseerlebnisse und Begegnungen am Wegesrand in energiegeladenen Folksongs und stimmungsvollen Balladen einfließen. Mit Gitarre, Mundharmonika und Klavier besingt Panwitz Erlebnisse zwischen amerikanischen Landstraßen, spanischen Wegen, lettischen Flüssen und südamerikanischen Landschaften. Beeinflusst von Amerikas klassischen Songwritern der 60er und 70er Jahre verbindet Panwitz seine englischen und deutschen Songs dabei mit Geschichten und Erzählungen über die Orte und Momente in denen sie entstanden.

Ob auf spanischen Caminos, den Hochebenen Norwegens oder in den peruanischen Anden - Panwitz zieht es vor, zu Fuß unterwegs zu sein. „Laufen ist gute Monotonie für mich, Ideen und Songs kommen und gehen, manche bleiben hängen. Und Laufen an sich ist ja purer Rhythmus. Die Schritte allein geben einem schon den Groove für einen Song.“

So sind über die Jahre so viele Songs beim Laufen und über’s Laufen entstanden, dass Panwitz nun viele davon auf seinem neusten, dem Walking-Song-Album „Keep Walking“, und auf "Into The Mountains" vereint hat, seinem neuesten Album, das er auf seiner Wanderung über die Alpen schrieb.

Seit Jahren gehört Tobias Panwitz zur deutschen Folk & Songwriter-Szene, hat fünf von der Presse hoch gelobte Alben eingespielt und ist deutschland- und europaweit mehr oder weniger konstant auf Tournee. Panwitz Musik findet dabei immer wieder ein positives Echo. „Sublime“, „Erstaunlich“, „Exzellent“ und „Überzeugend“ urteilten beispielsweise der Berliner Tagesspiegel, Americana UK, das Tip Stadtmagazin oder Americana Music Times.

 

am 26.August um 20 Uhr
Eintritt: 7 bis 15 €

Wenn die Solokünstlerin Mari Mana ihre Gitarre nimmt und ihre Seele dem Publikum öffnet, erfüllt stille Intimität den Raum. Ihre Musik benötigt keine lauten Melodien; sie fesselt dich, bevor du überhaupt die Chance hast, dagegen anzukämpfen. Mit ihrer bluesigen Stimme verzaubert sie mit atemberaubend schönen, lyrisch reichen, romantischen und sorgfältig ausgeführten Balladen. Perfekt, harmonisch und doch anders als das, was man vielleicht von dem Genre erwartet. Beeindruckend eigenständig. (Tatjana Jakob, Sound-Designer)

"Gepriesen als einer der aufstrebenden Stars der jüngsten Zeit, hat die in Berlin ansässige Singer-Songwriterin Mari Mana Seele in ihrer Stimme..." (popmonitor, taper jean girl, popmonitor)

"Eine stimmliche Bandbreite, die mehr als nur Gänsehaut verursacht. Berührende Musik. Auffallend originell." (Fusion Festival)

ESTELA GARCÍA & OCTAVIO BARATTUCCI
- TANGO Y MISTERIO
-
am 2.09.23 um 20 Uhr
Eitritt: 7 bis 15 €

Tango erzählt von Sehnsucht, von langen Nächten, von vergangener Freude. Tango ist
ein träumendes Kind, ein Liebhaber, der bei brennenden Kerzen wartet, die vertraute
Ecken der Großstadt.
Tango ist Geheimnis, Geständnis. Vertrauliches.
Und so, wie ins Ohr geflüstert, klingt der Tango von Estela García und Octavio
Barattucci. Der Tango auf das Wesentliche konzentriert: Stimme und Gitarre. Ein
leidenschaftliches Gespräch zwischen der virtuosen Gitarrenspiel von Octavio und
Estela’s intuitiver, ehrlicher Stimme, die sich mit Hingabe entfaltet, um jeden Tango wie
eine Geschichte zu erzählen. Das Duo interpretiert Tangos, Valses Criollos und

Milongas unter anderem von Aníbal Troilo und Eladia Blázquez in originellen
Arrangements, in denen die typischen Rhythmen tangueros mit Harmonien aus dem
Jazz und Kadenzen aus der argentinischen Folklore verbunden werden.
Ein intimes Erlebnis der puren Essenz des Tangos.
Seit seiner Gründung im Jahr 2022, hat das Duo bereits zahlreiche Bühnen in
Deutschland, Spanien und Argentinien bespielt und mit seiner Musik sowohl Zuhörer
als auch Tangotänzer begeistert.
Estela García (Gesang)
Octavio Barattucci (Gitarre)

am Samstag, den 4. 11.23
um 20 Uhr

 fragFrank!

Eintritt: 7 bis 15 €

 

fragFrank! ist eine Rock-, Blues-, Punkband aus Kyritz und Berlin und macht schnörkellosen, ehrlichen BluesPunk mit eigenen, deutschspachigen Songs über das Leben und die Liebe (nicht nur Liebeslieder!!!).

Kein Mainstream, tanzbar, laut!

fragFrank! hat für sanfte Gemüter nicht wirklich viel zu bieten.
Wie eine Musikmaschine kommt die Band am besten live in Fahrt.
Das Wesentliche ist die Energie der schnellen Riffs, zackigen Schlagzeugbeats und eigenständigen Bassläufe.

In unseren Songs setzen wir uns mit den Schattenseiten es Zusammenlebens im Privaten sowie in der Gesellschaft auseinander, greifen Themen wie Diskriminierung, Verlust und Abhängigkeit auf.
Wir prangern Einsamkeit, Neid und Hass an, können aber auch über Gartenzwerge punk-blues-rocken.

fragFrank! predigt die pure Essenz der Rockmusik und spricht alle hedonistischen Instinkte an.
Außerdem hat fragFrank! etliche Weltverbesserungsvorschläge, strotzt nur so von politischen Statements und bringt zudem feinste Musik in die Gehörgänge, nicht mehr und nicht weniger!

Foto by Alwin Richter

am Samstag, den 11.11.23 um 20 Uhr
Linebug

Linebug ist ein dänisches Duo, bestehend aus der Sängerin und Songwriterin Line Bøgh und dem Digitalkünstler Christian Gundtoft. 2019 entwickelten die beiden ein audiovisuelles Konzept, bei dem Christians Animationen und Zeichnungen, die einen engen Bezug zu Lines Songs haben, während des Konzerts auf die Bühne projiziert werden. Diese besondere Form des digitalen Storytelling beeindruckte vor allem das deutsche Publikum und bescherte dem dänischen Duo einen vollen Live-Kalender südlich der dänischen Grenze.

 

Linebug zog es dann endgültig nach Deutschland, wo sie das Debütalbum „Fast Changing Landscapes“ fertigstellten, das in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg aufgenommen wurde und am 21.04.23 erscheinen wird.

am 17.05.2023 um 19 Uhr

Simon Kempston ist "einer der besten Songwriter Schottlands" (The Sunday Herald), ein Komponist und führender Fingerstyle-Gitarrist mit Sitz in Edinburgh, Schottland.

Es gibt nur sehr wenige Künstler, die auf einer akustischen Gitarre einen Klang erzeugen können, der unverwechselbar und sofort erkennbar ist. Simons komplexer Finger-Picking-Stil, der aus unterschiedlichen Genres wie Klassik, Keltik und Blues (unter anderem) schöpft, bestätigt, dass er definitiv zu diesen Künstlern gehört. Sein subtiler Stil bietet die perfekte Begleitung für seinen reichen, kraftvollen und überzeugenden Tenor-Gesang.

Seine herausragenden Songs präsentieren nachdenkliche, inspirierende, poetische Texte, die oft die üblichen Themen von Liebe und Anziehungskraft umgehen und stattdessen entscheidende, wichtige politische und soziale Kommentare bieten. Seine Faszination für Architektur, Reisen und englische Literatur hat alle seine beeindruckende lyrische Art beeinflusst, Worte, die auch als Poesie für sich alleine stehen können, unabhängig von der Musik.

Live-Auftritte sind für ihre Intensität bekannt, Simons wahre Leidenschaft für Musik und Songs strahlt in seinen von Kritikern gefeierten Shows durch. Mit mehr als einem Jahrzehnt internationaler Tourneen in 31 europäischen Ländern, Sibirien, Russland, Usbekistan (als erster schottischer Künstler), Kanada (7 Tourneen), Neuseeland, Argentinien und Brasilien hat er an unzähligen angesehenen Veranstaltungsorten, Festivals und auf einer Vielzahl internationaler Radio- und Fernsehsender aufgetreten.

Simons neuestes Album (sein neuntes als Singer-Songwriter) sah ihn seine Beziehung zu Ian McCalman als Produzent wieder aufleben lassen, und es ist seine ehrlichste, direkteste und herzergreifendste Sammlung von Songs, der perfekte Begleitmusik für diese schwierigen Zeiten. "You Can't Win Every Time", im September 2022 veröffentlicht, zeigt seine unbestreitbare Fähigkeit zum Songwriting auf höchstem Niveau.

Nie ein Mann, der Erwartungen erfüllt, sondern nur seiner produktiven, kreativen Muse folgt, wird Simon Anfang 2023 sein erstes Album mit klassischen Gitarrenstücken mit dem Titel "Moonrise Over Mostar" veröffentlichen, das auf vier Instrumentalalben für akustische Gitarren folgt. Tauchen Sie ein in die Klanglandschaft dieses unglaublich talentierten Künstlers und lassen Sie sich von seiner wunderschön gestalteten Musik auf eine einzigartige schottische Reise entführen

Wir möchten gemeinsam, kritisch mit dem Programm ChatGPT experimentieren und eine Diskussion Gespräche anregen!

Dafür suchen wir Menschen, die selbst geschriebene Texte auf der Bühne vortragen. Geht gerne mit uns im Vorfeld ins Gespräch! Wir freuen uns über Beteiligung!

„Faszination Stechlin- und Brückentinsee“ -  eine Multimedia-Show von dem Taucher und Fotografen Michael Feierabend


 

Pfingstsonntag, 28.05.2023 um 18:00

Eintritt 7,75 €

Die vertonte MM-Show zeigt Über- und Unterwasser Foto- und Video vom Stechlin-, Gerlin- und Nehmitzsee. In den Jahreszeiten wird die malerische Seenlandschaft eindrucksvoll präsentiert. Die fischreiche Unterwasserwelt an den steilen Ufern des Stechlin wird abwechslungsreich in Foto und Video gezeigt.

Die malerische Insel im Brückentinsee wird besucht und in das klare Wasser eingetaucht. Aus der Vogelperspektive werden die schilfbewachsenen Ufer betrachtet.

Durch die Zusammenarbeit mit Biologen und Limnologen sowie einem Fernsehteam sind qualitätsvolle Ergebnisse entstanden.

Foto: Michael Feierabend

Freitag, den 16.06.23 ab 19 Uhr

Swing-crashkurs, danach livemusik mit

Kantine Royale

19.00 – 20.00 Uhr | Lindy Hop Einsteigerkurs /10 €,- p.P.

20.30 | Live Band Kantine Royale / 7-15 €- p.P.

im Anschluss Freies Tanzen

Anmeldung für den Swing- crash Kurs unter der Nummer: 017629160917 oder unter esk.beratung@gmail.com

Ihren Ursprung hat die sechsköpfige Band Kantine Royale in der
pulsierenden Berliner Swingtanzszene. Hier entstand die Idee, ihre
gemeinsame Leidenschaft für Lindy Hop und Balboa mit Musik von
Tänzer*innen für Tänzer*innen auf die Tanzfläche zu bringen.
Kantine Royale versetzen das Publkum mit ihrer Musik in eine
Zeitreise zurück in die 20er und 30er Jahre, wo der Swing regierte
und das Tanzen in schummrigen Bars, Jazzclubs und Ballsälen im
Mittelpunkt stand.

infamis
am 7.07.2023 um 20 Uhr
Eintritt: 10 bis 15

… Infamis sind so ein Phänomen des Untergrunds. Kaum einer kennt die Band, doch die, die sie kennen, sind tief bewegt von der musikalischen Weite dieser Berliner Grossstadt Cowboys. Infamis-Musik ist eine Welt zwischen dem Soundtrack eines Spaghetti Westerns und der alptraumhaften Fahrt durch eine elende Metropole. Immer auf der eher dunklen, schweren, melancholischen Seite des Lebens. Diese Band ist nichts für nebenher.

Infamis passt in kein Schema, keine Dudelfunkplaylisten, keine “Deutschland sucht den Superstar”-Landschaft. Doch eigentlich ist es genau das, was ich an dieser Band liebe. Das Anderssein, das Pfeifen auf Trends und Themen, auf Genres und Erwartungen. Infamis ist eine musikalische Welt für sich, die man sich einfach erschliessen muss.

Arndt Peltner/radio goethe/sf,us

am Samstag, den 15. Juli 2023
um 20 Uhr
/ Eintritt 7 bis 15 €
Jill Tonic

Das charmante Quintett um Sängerin Jill aus der Mecklenburgischen Seenplatte präsentiert ihr vielseitiges Programm mit bekannten Titeln aus den letzten Jahrzehnten der Pop- und Rockgeschichte. Die stilvolle, handgemachte Musik auf akustischen Instrumenten versprüht dabei einen ganz eigenen Charme.
Die versierten Multiinstrumentalisten lassen kaum eine Gelegenheit ungenutzt Instrumente zu wechseln, um jedes Stück neu in Szene zu setzen. Eigene, originelle Arrangements mit Einflüssen von Country bis hin zu lateinamerikanischer Musik lassen dabei auch bekannte Stücke neu aufleben.
Neben Gitarren, Mandoline, Banjo und Klavier sorgen verschiedene Percussioninstrumente sowohl für ruhige als auch tanzbare Rhythmen.

Samstag, den 22.07.23
um 20 Uhr

Eintritt 7 bis 15 €

 

Stellmäcke & Müller  -  „Hinterm Mond“

 

Das ungewöhnliche Duo mit über 12 Instrumenten steht  für poetisch-satirische Texte und eine mehrstimmige Mischung aus Folk, Chanson, Jazz und Rock. 

Wer ist Stellmäcke?

Hier lebt Stellmäcke: "Hinterm Mond"

Nach schwerer Kindheit auf einem Bauerngut der Egelner Mulde und einer erfolglosen Lehre als Zwiebelzähler kam Stellmäcke 1986 nach Freiberg, um Bergbau zu studieren. Stattdessen aber wurde er 1987 zum Mitbegründer der Gruppe Wunderbuntd und verdingte sich nebenher als Hausmeister und Buchverkäufer.

Eine Ausbildung zum Friseurgehilfen musste er wegen einer Haarlackallergie abbrechen. Nach einigen Auslandsaufenthalten mit der Fremdenlegion kehrte er seelisch verwundet nach Freiberg zurück. Neben musikalischen Programmen entstanden erste Theaterstücke und Programme für Kinder.

Nach der Öffnung der Mauer folgten erste Reisen auch ins Inland. Während dieser Wanderjahre betätigte er sich erfolgreich als Einlasser einer finnischen Sauna und als Religionsforscher auf einem Fährgastschiff der mecklenburgischen Seenplatte. Nach einem weiteren Freibergbesuch 1997 und seiner Diplomierung zum Geotechniker wandte er sich von der säkularisierten Zivilisation ab und zog sich als freischaffender Künstler ins zentrale Erzgebirgsmassiv zurück.

Seine Kunst lässt sich schwer in Worte fassen. Stellmäcke selbst beschreibt sie so: umsatzsteuerpflichtig. Ein Kritiker hat einmal geschrieben: Stellmäcke, das ist große Kunst für Kleine und Kleinkunst für Große.

Seit einigen Jahren beschäftigen und beeinflussen ihn die buddhistischen Lehren des Siddharta Gautama. Im Jahre 2010 gründete Stellmäcke folgerichtig das Internetportal "Rooms of silence".  

Die moderne Literaturwissenschaft schreibt Stellmäcke zahlreiche unveröffentlichte Prosa- und Theatertexte zu.   

23.7.2023, 14 Uhr

 

Buchvorstellung

mit Roland Lampe

Eintritt: 7 €

 

"Paradies mit Brennnesseln. Hans Fallada in Brandenburg".

 

Hans Fallada (1893-1947), ein Brandenburger Autor?

Roland Lampe geht in seinem Buch den vielfältigen Spuren nach, die dieser populäre Schriftsteller in Brandenburg hinterlassen hat.

In Neuenhagen östlich von Berlin schrieb er zum Beispiel sein erstes großes  Erfolgsbuch "Kleiner Mann - was nun?" und in Berkenbrück bei Fürstenwalde, wo er ein Haus besaß, den Gefängnisroman "Wer einmal aus dem Blechnapf frißt".

Ein besonderes Kapitel ist Lychen gewidmet. Im Sanatorium in Hohenlychen hatte Hans Fallada eine Freundin, die junge Autorin Marianne Portisch, die dort Patientin war. Er lektorierte ihr erstes Buch und traf sich mehrmals mit ihr. Mehr als eine Freundschaft?

am 29.07.23 um 20 Uhr

My Aging Youth

Eintritt 7 bis 15 €

My Aging Youth sind eine Melange aus Melancholie, wildem Wahnsinn, Einfachheit und Moral. Ihre Wurzeln liegen in einem kleinen Dorf in Norddeutschland namens Neverin. Die musikalische Vielfalt der Band ist so vielfältig wie die Persönlichkeiten. Sie selbst würden ihre Musik als Alternative Rock beschreiben, mit Einflüssen von Tocotronic, The White Stripes und Royal Blood.

am 12. August um 20 Uhr
Eintritt: 7 bis 15 €

NOLA - Mark Rose & Christian Florié

 

Nach einem zweiwöchigen Aufenthalt in New Orleans, im Jahr 2014, beschlossen Mark Rose und Christian Florié eine Band zu gründen. 

Sie hielten sich an die wichtigste Regel dieser faszinierenden Stadt und legten einfach los, alles war erlaubt. 

 

So entstand im April des gleichen Jahres dann das Debut Album der Band „NOLA“.

Eine puristische Duo CD aufgenommen im heimischen Wohnzimmer, mit einem Schlagzeug und ein paar Gitarren.

 

NOLA steht für New Orleans in Louisiana und wurde dann auch bald zum Namen der Band, die es ohne diese bezaubernde Stadt nie gegeben hätte.

 

Mark Rose und Christian Florié präsentieren eigene Songs über New Orleans und das schöne Leben in Mecklenburg.

Musik ohne Grenzen, die auf der Bühne immer wieder neu entsteht und die ihre Wurzeln nicht leugnen kann.

 

Im April 2017 erschien ihr zweites Studioalbum „Second Line Parade“, aufgenommen am Mississippi und an der Spree und eingespielt unter Mithilfe einiger musikalischer Gäste.

Hier eine kleine Liste: John Fohl, Kirk Jospeh, Wendell Brunious, Charles Joseph, Torsten Harder, Bert Wenndorff, Jörg Vollerthun, Henry Bauer und Jürgen Feuerbach.

 

Am 12.8. im Alten Kino Lychen, spielen Mark Rose und Christian Florié als Duo.

Ein Konzertabend mit Songs ihrer beiden Alben und mit neuen, gerade erst entstehenden Stücken für den Sommer 2023.

 

 

www.nola-band.de

 

 

Foto: Wolfgang Borrs

am Samstag, den 19.08.2023 um 20 Uhr
Eintritt 7 bis 15 €

 

Wem Musiker wie Neil Young, Crowded House, Ron Sexsmith, Tom Petty und Jackson Browne gefallen, der wird sich auch bei Trailheads englischen Roadside Folksongs musikalisch zu Hause fühlen.

Der Berliner Songschreiber Tobias Panwitz (ehem. Trailhead) lässt Reiseerlebnisse und Begegnungen am Wegesrand in energiegeladenen Folksongs und stimmungsvollen Balladen einfließen. Mit Gitarre, Mundharmonika und Klavier besingt Panwitz Erlebnisse zwischen amerikanischen Landstraßen, spanischen Wegen, lettischen Flüssen und südamerikanischen Landschaften. Beeinflusst von Amerikas klassischen Songwritern der 60er und 70er Jahre verbindet Panwitz seine englischen und deutschen Songs dabei mit Geschichten und Erzählungen über die Orte und Momente in denen sie entstanden.

Ob auf spanischen Caminos, den Hochebenen Norwegens oder in den peruanischen Anden - Panwitz zieht es vor, zu Fuß unterwegs zu sein. „Laufen ist gute Monotonie für mich, Ideen und Songs kommen und gehen, manche bleiben hängen. Und Laufen an sich ist ja purer Rhythmus. Die Schritte allein geben einem schon den Groove für einen Song.“

So sind über die Jahre so viele Songs beim Laufen und über’s Laufen entstanden, dass Panwitz nun viele davon auf seinem neusten, dem Walking-Song-Album „Keep Walking“, und auf "Into The Mountains" vereint hat, seinem neuesten Album, das er auf seiner Wanderung über die Alpen schrieb.

Seit Jahren gehört Tobias Panwitz zur deutschen Folk & Songwriter-Szene, hat fünf von der Presse hoch gelobte Alben eingespielt und ist deutschland- und europaweit mehr oder weniger konstant auf Tournee. Panwitz Musik findet dabei immer wieder ein positives Echo. „Sublime“, „Erstaunlich“, „Exzellent“ und „Überzeugend“ urteilten beispielsweise der Berliner Tagesspiegel, Americana UK, das Tip Stadtmagazin oder Americana Music Times.

 

am 26.August um 20 Uhr
Eintritt: 7 bis 15 €

Wenn die Solokünstlerin Mari Mana ihre Gitarre nimmt und ihre Seele dem Publikum öffnet, erfüllt stille Intimität den Raum. Ihre Musik benötigt keine lauten Melodien; sie fesselt dich, bevor du überhaupt die Chance hast, dagegen anzukämpfen. Mit ihrer bluesigen Stimme verzaubert sie mit atemberaubend schönen, lyrisch reichen, romantischen und sorgfältig ausgeführten Balladen. Perfekt, harmonisch und doch anders als das, was man vielleicht von dem Genre erwartet. Beeindruckend eigenständig. (Tatjana Jakob, Sound-Designer)

"Gepriesen als einer der aufstrebenden Stars der jüngsten Zeit, hat die in Berlin ansässige Singer-Songwriterin Mari Mana Seele in ihrer Stimme..." (popmonitor, taper jean girl, popmonitor)

"Eine stimmliche Bandbreite, die mehr als nur Gänsehaut verursacht. Berührende Musik. Auffallend originell." (Fusion Festival)

ESTELA GARCÍA & OCTAVIO BARATTUCCI
- TANGO Y MISTERIO
-
am 2.09.23 um 20 Uhr
Eitritt: 7 bis 15 €

Tango erzählt von Sehnsucht, von langen Nächten, von vergangener Freude. Tango ist
ein träumendes Kind, ein Liebhaber, der bei brennenden Kerzen wartet, die vertraute
Ecken der Großstadt.
Tango ist Geheimnis, Geständnis. Vertrauliches.
Und so, wie ins Ohr geflüstert, klingt der Tango von Estela García und Octavio
Barattucci. Der Tango auf das Wesentliche konzentriert: Stimme und Gitarre. Ein
leidenschaftliches Gespräch zwischen der virtuosen Gitarrenspiel von Octavio und
Estela’s intuitiver, ehrlicher Stimme, die sich mit Hingabe entfaltet, um jeden Tango wie
eine Geschichte zu erzählen. Das Duo interpretiert Tangos, Valses Criollos und

Milongas unter anderem von Aníbal Troilo und Eladia Blázquez in originellen
Arrangements, in denen die typischen Rhythmen tangueros mit Harmonien aus dem
Jazz und Kadenzen aus der argentinischen Folklore verbunden werden.
Ein intimes Erlebnis der puren Essenz des Tangos.
Seit seiner Gründung im Jahr 2022, hat das Duo bereits zahlreiche Bühnen in
Deutschland, Spanien und Argentinien bespielt und mit seiner Musik sowohl Zuhörer
als auch Tangotänzer begeistert.
Estela García (Gesang)
Octavio Barattucci (Gitarre)

am Samstag, den 4. 11.23
um 20 Uhr

 fragFrank!

Eintritt: 7 bis 15 €

 

fragFrank! ist eine Rock-, Blues-, Punkband aus Kyritz und Berlin und macht schnörkellosen, ehrlichen BluesPunk mit eigenen, deutschspachigen Songs über das Leben und die Liebe (nicht nur Liebeslieder!!!).

Kein Mainstream, tanzbar, laut!

fragFrank! hat für sanfte Gemüter nicht wirklich viel zu bieten.
Wie eine Musikmaschine kommt die Band am besten live in Fahrt.
Das Wesentliche ist die Energie der schnellen Riffs, zackigen Schlagzeugbeats und eigenständigen Bassläufe.

In unseren Songs setzen wir uns mit den Schattenseiten es Zusammenlebens im Privaten sowie in der Gesellschaft auseinander, greifen Themen wie Diskriminierung, Verlust und Abhängigkeit auf.
Wir prangern Einsamkeit, Neid und Hass an, können aber auch über Gartenzwerge punk-blues-rocken.

fragFrank! predigt die pure Essenz der Rockmusik und spricht alle hedonistischen Instinkte an.
Außerdem hat fragFrank! etliche Weltverbesserungsvorschläge, strotzt nur so von politischen Statements und bringt zudem feinste Musik in die Gehörgänge, nicht mehr und nicht weniger!

Foto by Alwin Richter

am Samstag, den 11.11.23 um 20 Uhr
Linebug

Linebug ist ein dänisches Duo, bestehend aus der Sängerin und Songwriterin Line Bøgh und dem Digitalkünstler Christian Gundtoft. 2019 entwickelten die beiden ein audiovisuelles Konzept, bei dem Christians Animationen und Zeichnungen, die einen engen Bezug zu Lines Songs haben, während des Konzerts auf die Bühne projiziert werden. Diese besondere Form des digitalen Storytelling beeindruckte vor allem das deutsche Publikum und bescherte dem dänischen Duo einen vollen Live-Kalender südlich der dänischen Grenze.

 

Linebug zog es dann endgültig nach Deutschland, wo sie das Debütalbum „Fast Changing Landscapes“ fertigstellten, das in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg aufgenommen wurde und am 21.04.23 erscheinen wird.

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